Bergérs doppelter Triumph

Florian Bergér spricht über seinen zweiten Challenger Cup Erfolg

Bergér im Track

Die Challenger Class wurde ins Leben berufen, um aufstrebenden Talenten den Einstieg in die Rennserie zu ermöglichen, sie zu fördern und damit auch die Zukunft des Sports zu sichern.

Florian Bergér ist seit 2015 Teil der Motorsportserie, und ihm gelang es auf Anhieb, das Renn-Komitee zu beeindrucken. In seinem ersten Rennen wurde er Vierter und machte damit direkt auf sich aufmerksam. Bereits in seinem zweiten Rennen schaffte er den Sprung auf das Podium, seine erste Saison beendete er auf Rang fünf.

2016 sollte dann sein Jahr werden. Bei der Saisoneröffnung flog er auf Platz drei, anschließend brachte er im verschneiten Spielberg den ersten Sieg seiner Karriere unter Dach und Fach und war von da an nicht mehr aufzuhalten. Am Ende gewann er den Challenger Cup mit nur zwei Punkten Vorsprung vor seinem guten Freund und Konkurrenten Daniel Ryfa.

2017 konnte er jedes Rennen – abgesehen von Indianapolis, wo er sich mit Rang vier zufrieden geben musste – auf dem ersten oder zweiten Platz beenden. Mit seinem zweiten Challenger Cup Triumph schrieb er zugleich auch Geschichte, ist er doch der erste Pilot, dem dies zweimal in Folge gelang: "Das war eine großartige Saison für mich. Ich stand bei jedem Rennen auf dem Podium, und ich habe die Meisterschaft zweimal hintereinander gewonnen", so Bergér. "Ich war enttäuscht, dass wir in Indianapolis nicht fliegen konnten. Es ist ein magischer Ort für Motorsport. Aber bin ich glücklich, ganz oben auf dem Podium zu stehen."

Aber kann Bergér in Zukunft auch einmal Red Bull Air Race Weltmeister werden? "Mein größter Traum ist es, Master Class Pilot zu werden. Daran arbeite ich jedes Jahr. Ich lerne mehr und mehr. In diesem Jahr habe ich viel über meine Linien gelernt. Von der Challenger Class zur Master Class ist es ein großer Schritt."

Es wird sich zeigen, ob wir Bergér in Zukunft auch in der Master Class sehen werden. Fakt ist: Er ist definitiv auf dem richtigen Weg.