Indianapolis 2017 Reaktionén: Master Class Race Day

Wow, einfach nur wow! Was für ein Tag beim Red Bull Air Race

Yoshi feiert

Das war ein Rennen für die Rekordbücher: der erste japanische Red Bull Air Race Sieger in Indianapolis und der erst japanische Weltmeister in der Geschichte des Sports überhaupt. Hier die Eindrücke der Piloten. Los geht's mit dem Mann der Stunde...

1st Yoshihide Muroya
"Wir hatten die Weltmeisterschaft im Visier, aber es war eine sehr enge Kiste und wir lagen im Hintertreffen. Es war ein langer und harter Weg, aber wir haben gewonnen. Das war ein großes Kapitel im Motorsport. Ich habe hier gewonnen und bin Weltmeister geworden. Ich kann es gar nicht glauben! Als ich die Zeit im Cockpit gesehen habe, dachte ich, dass das Zeitmesssystem kaputt ist. Diese Zeit hatte ich nicht für möglich gehalten. Danke an die Fans, meine Familie und allen, die mir geholfen haben."

2nd Matthias Dolderer
"Es ist schön, wieder auf dem Podium zu stehen. Es hat ja auch eine Weile gedauert. Ich liebe Indianapolis. Das heutige Ergebnis ist sehr wichtig für mich und das Team – vor allem mit Blick auf das kommende Jahr. Wir sind ‚back in the track'. Wir werden die Saison jetzt erst einmal analysieren und uns dann auf das kommende Jahr fokussieren. 2018 will ich mir die Trophäe von Yoshi wieder zurückholen."

3rd Juan Velarde
"Ich bin froh, das ganze Team ist froh, und ich freue mich für sie. Wir haben hart gearbeitet, und in der zweiten Saisonhälfte hat es sich jetzt endlich ausgezahlt. Wir sind mit einem Podiumsplatz in die Saison gestartet und haben sie jetzt mit einem weiteren beendet. Ich wollte schnell sein und keine Fehler machen. Ob ich auf das Final 4 spekuliert habe? Na klar. Man weiß nie, was passiert. Aber es war mein Ziel."

4th Martin Sonka
"Vor der Round of 8 hat unser Lambda Sensor versagt. Ich konnte mein Gemisch also nicht einstellen, das hat Zeit gekostet. Der zweite Platz wäre drin gewesen, aber ich habe es nicht geschafft. Wir müssen jetzt gucken, was schiefgelaufen ist. Nach dem Pylon-Treffer in der Round of 14 dachte ich schon, das wars. Die Round of 8 verlief dann gut, im Final 4 konnte ich daran aber nicht anknüpfen. Es ist immer schwieriger, wenn du in Führung liegst. Ich bin stolz auf mein Team und die viele harte Arbeit die Saison über. Aber natürlich ist es eine kleine Enttäuschung für uns."

5th Petr Kopfstein
"Matthias war heute sehr schnell, aber wir sind sehr zufrieden mit dem Fünften Platz in der Gesamtwertung. Wir wollen uns jetzt auf die kommende Saison fokussieren und dann vorne mitmischen."

6th Mikael Bragoet
"Wir wollten schnell und fehlerfrei fliegen, aber Yoshi war einfach zu schnell in der Round of 8. Wir sind wirklich zufrieden mit drei Round of 8's in Folge. Wir sind also dabei. 2018 soll es dann ins Final 4 gehen."

7th Michael Goulian
"Heute war ein guter Tag, weil wir nach Plan geflogen sind. Auf der anderen Seite war e saber ein schlechter Tag, weil uns am Gate 2 nur sechs Inches gefehlt haben. Wir hatten das Potenzial für einen Podiumsplatz und haben eine gute Chance verpasst. Aber wir werden 2018 wieder angreifen."

8th Matt Hall
"Ich musste Gate 2 eng nehmen, aber da hat es uns erwischt. Ich hatte heute Vormittag ein Gespräch mit dem Team. Unabhängig vom Ergebnis heute: Wir haben all unsere Ziele erreicht. Wir wollten uns in der ersten Hälfte weiterentwickeln und dann zum Ende der Saison vielleicht mal vorne mitmischen und ein Qualifying oder Rennen gewinnen. Wir sind zufrieden mit dem Jahr."

9th Cristian Bolton
"Die Bedingungen waren eine Herausforderung – der Wind war sehr stark. Der Wind drückt dich entweder in Richtung des Pylons oder aus dem Track raus. Das macht es schwer, zu fliegen. In der Saisonpause werden wir versuchen, uns zu verbessern."

10th Kirby Chambliss
"Normalerweise sind wir unter schlechten Bedingungen besser. Ich habe versucht, Juan unter Druck zu setzten und habe einen Fehler gemacht. Letztendlich hatten wir eine Chance auf die Weltmeisterschaft, und auch wenn es nicht geklappt hat, war das Team großartig in dieser Saison."

11th Pete McLeod
"Der Wind war es am Ende. Als ich vom vorletzten zum letzten Gate flog, hatte ich einen leichten Linksdrall und habe den Treffer mit der linken Flügelspitze bemerkt. Aber insgesamt war es eine tolle Saison und ich hätte den Pylonentreffer vermeiden können. Auf der anderen Seite habe ich es unbeschadet durch den Track geschafft, bevor ich den Pylon traf, das lief besser, als bei manch anderen Jungs."

12th François Le Vot
"Das ist das Ende von 2017, aber darüber denke ich nicht nach. Es ist ein kontinuierlicher Prozess und es gibt keine Pause für mich. Ich denke nie über Saisons nach, ich denke von Rennen zu Rennen. Die Vorbereitung für 2018 beginnt jetzt."

13th Nicolas Ivanoff
"Direkt nach dem VTM habe ich den Fehler gemacht. Ich habe versucht, die Distanz zum nächsten Gate zu reduzieren. Aber es war ein bisschen zu viel. Anschließend war ich nicht auf der richtigen Linie für das Gate danach. Es war kein guter Tag und ein Abbild der Saison. Der Plan für die nächste Saison ist, alles zu ändern."

14th Peter Podlunšek
"Ich fühle mich großartig. Ich bin bis auf die Strafen zufrieden mit dem Flug. Wir hatten zwei schöne Jahre und sind sehr glücklich, die Möglichkeit gehabt zu haben, beim Red Bull Air Race dabei zu sein, aber es ist an der Zeit zu gehen. Natürlich werde ich nicht verschwinden – Fliegen ist meine Leidenschaft, und wir werden versuchen, unser gewonnenes Wissen zu nutzen. Wir planen bereits ein großes Event in Slowenien im nächsten Jahr."