Cristian Bolton

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Cristian Bolton ist der erste Chilene, der in der Master Class der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft fliegt. Aber schon bevor er zum ersten Mal in der Eliteklasse beim legendären Indianapolis Motor Speedway antrat, schrieb Bolton in der Challenger Class Geschichte für Lateinamerika. Insgesamt stand er achtmal auf dem Podium und belegte am Ende Platz drei beim Challenger Cup Finale 2015. Das ist jedoch nur ein Kapitel in der Erfolgsgeschichte des früheren Lieutenant Colonel der Chilenischen Air Force.

Als Sohn eines Air Force Fliegers träumte Bolton seit seiner Kindheit davon, ein Pilot zu werden. Im Alter von 18 Jahren trat er der chilenischen Air Force bei. Nach nur einigen Jahren gehörte er zu den Elitekampfpiloten, flog eine Vielfalt an Flugzeugen in unterschiedlichen Staffeln und erhielt Auszeichnungen wie den Top Gun Award. Zudem arbeitete das chilenische Ass als Ausbildungsleiter bei Chiles Air Force Academy und dem Tactical Fighter School.

Bolton erfüllte sich einen weiteren Traum, indem er Mitglied bei dem renommierten Kunstflugteam Escuadrilla deAlta Acrobacia Halcones ("Falcons") wurde und begeisterte damit Zuschauer auf der ganzen Welt. Nach über zwei Jahrzehnten beendete er seine Militärkarriere als Squadron Commander und Teamführer des Teams.

Als zertifizierter Fluglehrer, der sowohl in Chile als auch in den USA unterrichtet, wurde Bolton von der Fédération Aéronautique International zum besten chilenischen Kunstflugpiloten ernannt und er gehört außerdem zu den besten Unlimited Flugshowpiloten in Lateinamerika. Zudem besitzt er Abschlüsse in Ingenieurwesen, Militärluftfahrt und Human Resources.

Bolton, der das Red Bull Air Race seit dem Beginn im Jahr 2003 verfolgt, erhielt 2014 seine Chance, als die Challenger Class ins Leben gerufen wurde. Bereits in seinen dritten Rennen flog der Chilene auf Platz zwei, was ihn zum ersten lateinamerikanischen Piloten machte, der auf dem Podium beim Red Bull Air Race stand. 2015 feierte er dann seinen ersten Sieg in der Challenger Class bei der Saisoneröffnung in Abu Dhabi – ein weiterer Meilenstein für Lateinamerika.

Bolton war Bereitschaftspilot in der Master Class Saison 2016 und hatte seine Jungfernflüge im Starterfeld der Weltmeisterschaft bei den letzten beiden Rennen in Indianapolis und Las Vegas. 2017 wurde er dann als dauerhafter Pilot in die Master Class berufen.

Bolton hat mehr als 4.600 Flugstunden bei Wettkämpfen, im Kunstfliegen und als Militärpilot auf seinem Konto und entwickelte sich dadurch zu einem flexiblen und ehrgeizigen Wettkämpfer. In seiner ersten vollwertigen Master Class Saison erreichte er zweimal die Round of 8 und beendete die Saison auf Platz 13. Er wird hart daran arbeiten, sein Rennflugzeug zu verbessern und nächste Saison zurückkehren, um auf dem Podium zu stehen.