Daniel Ryfa

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Danie Ryfa ist der einzige Schwede beim Red Bull Air Race. Er ist außerdem der erfahrenste Pilot in der Challenger Class und gehört auch zu den erfolgreichsten, denn in 70 Prozent seiner Rennen stand er auf dem Podium. Diese Konstanz war der Grundstein dafür, dass sich Ryfa in seinen vier Air Race Saisons immer unter den Top-Drei im Gesamtklassement platzieren konnte. Er ist heiß drauf, diesen Rekord mit dem neuen Rennflugzeug der Challenger Class, der schnellen und kraftvollen Edge 540, weiter auszubauen.

"Ich freue mich sehr auf die Edge. Ich denke, dass es den Wert der Challenger Class verbessert, und das macht es noch interessanter für die Piloten und Zuschauer."

Ryfa ist Schwedens erfolgreichster Kunstflugpilot und holte bereits europäische, nordische und nationale Meisterschaften. Doch alles begann, als der in Stockholm geborene Ryfa im Alter von nur zwei Jahren seine Leidenschaft für die Luftfahrt entdeckte. Mit 14 Jahren begann er bereits das Segelfliegen, machte seine Pilotenlizenz als Teenager und entwickelte schnell ein Interesse am Kunstfliegen. Bei seinem ersten Kunstflugwettbewerb, der nordischen Meisterschaft 2005, belegte er direkt einen eindrucksvollen zweiten Platz und gewann 2009 die Kunstflug-Europameisterschaft in der fortgeschrittenen Kategorie.

Der frühere Verkehrspilot arbeitet aktuell als Kapitän von Privatjets auf der ganzen Welt, und er ist sehr beliebt bei internationalen Airshows. Egal, ob er hinter dem Steuer einer Sukhoi Su26 sitzt oder in einem der Vintage-Flugzeuge, die er selbst rekonstruiert, darunter ein britisches Kampfflugzeug oder ein Eindecker von 1900, durch die Lüfte fliegt.

Ryfa startete 2014 gleich mit einem zweiten Platz in Abu Dhabi in die Saison. Es folgten noch weitere Podiumsplätze in seinem Debüt-Jahr. Im Gesamtklassement belegte er den zweiten Platz. Der Durchbruch gelang ihm 2015 mit seinen ersten beiden Siegen. Seine starken Resultate 2016 und 2017 untermauerte er mit vier weiteren Siegen. Dabei kämpfte Ryfa bis zum Schluss um den Titel im Challenger Cup und beendete beide Saisons knapp auf Rang zwei. Trotz seiner Erfolge möchte er sich in seinen Fähigkeiten weitere weiterentwickeln.

"2017 bin ich viel Risiko eingegangen, um meine Zeiten zu verbessern. Das bedeutete aber auch, dass man Strafen in Kauf nimmt. In diesem Jahr will ich mit der Edge weiter vorwärts kommen, aber mich gleichzeitig darauf fokussieren, sauberer zu fliegen", erklärt Ryfa. "Mein Ziel ist es, zu gewinnen und noch öfter auf dem Podium zu stehen."