Florian Berger

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Der amtierende Challenger Cup Meister Florian Bergér ist der erste Deutsche, der sich diesen Titel sichern konnte. Seit 2015 ist der 28-Jährige Teil der Challenger Class beim Red Bull Air Race. Er ist zudem ein preisgekrönter Kunstflugpilot und Pilot einer Airline mit mehr als 3.000 Flugstunden auf seinem Konto.

Bergér lebt in Eichstätt, wo er auch 1989 geboren wurde, und war bei seinem Debüt in der Challenger Class einer der jüngsten Piloten, der jemals beim Red Bull Air Race an den Start gegangen ist. Trotz seines noch jungen Alters kann er auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Er begann seine Karriere als Segelflugpilot und trainiert dies heute noch, wenn es die Zeit neben seiner Tätigkeit als Erster Offizier für Flugzeuge des Typs A320 noch hergibt. Das Kunstfliegen begann Bergér in der Flugschule von Red Bull Air Race Weltmeister Matthias Dolderer in Tannheim. Dieses Training war die Basis für seine späteren Erfolge, darunter die Bronzemedaille im Teamwettbewerb bei den Kunstflug-Europameisterschaften sowie zahlreiche Einzelmedaillen in der Unlimited Kategorie bei Deutschen Kunstflugmeisterschaften, darunter auch die Vize-Meisterschaft 2016. Seit 2014 repräsentiert Bergér sein Land bei internationalen Wettkämpfen.

Immer auf der Suche nach einer neuen Herausforderung, nahm Bergér die Gelegenheit, Erfahrungen im Motorsport zu sammeln, dankend an und verpasste das Podium bei seinem Challenger Class Debüt lediglich um eine halbe Sekunde. In seiner ersten Saison stand er insgesamt fünfmal auf dem Podium. Darunter waren auch zwei Siege, unter anderen sein persönliches Highlight: der Sieg bei seinem ersten Heimrennen auf dem Lausitzring 2016. Nachdem das Rennen beim Saisonfinale in Las Vegas aufgrund starken Windes abgesagt werden musste, wurde Bergér mit dem Challenger Cup Titel ausgezeichnet, weil er im Verlauf der Saison die meisten Punkte gesammelt hatte.

„Trotz des ganzen Erfolgs, den ich 2016 hatte, gibt es eine Menge Arbeit. So muss ich zum Beispiel meine Trackanalyse verbessern", erklärte Bergér. „Ich vermute, dass 2017 sehr hart wird. Ich gehe davon aus, dass selbst die neuen Challengers sehr stark und schwer zu besiegen sein werden. Und die anderen Jungs mit mehr Erfahrung entwickeln ihre Fähigkeiten auch weiter. Ich bin mir aber sicher, dass wir alle viel Spaß haben werden. Ich freue mich wirklich sehr darauf, wieder im Track zu fliegen."