Kenny Chiang

Pilot Info

Pilot Biographie

Race team

Kenny Chiang aus Hong Kong ist der erste Pilot aus China, der beim Red Bull Air Race antritt, und er hat keine Zeit vergeudet, sein Heimatland ganz oben auf dem Treppchen zu platzieren. In seinem erst vierten Rennen – beim Debüt-Rennen in Russland – machte Chiang mit einem beeindruckenden Flug bei nassen Bedingungen in Kazan seinen ersten Sieg perfekt. 2018 wird sich der 28-Jährige vor allem darauf konzentrieren, seine Fähigkeiten, die er im Hochgeschwindigkeitssport bereits sammeln konnte, auszubauen und gleichzeitig Aufmerksamkeit für den Flugsport in China und darüber hinaus zu wecken.

"Ich kann es definitiv spüren, wie das Bewusstsein für den Sport Zuhause wächst –besonders nach meinem Sieg in Kazan", so Chiang. "Ich glaube, dass fast alle Medienkanäle über die Story berichtet haben, und sie haben es geliebt!"

Chiang ist seit seiner Kindheit vom Fliegen begeistert. Er absolvierte seine erste Flugstunde im Alter von 13 Jahren und ist seit dem 17. Lebensjahr im Besitz seiner Pilotenlizenz. Im gleichen Jahr besuchte er auch das Red Bull Air Race in London – was ihn nicht mehr losließ. Chiang lernte das akrobatische Fliegen, trat im Alter von 19 Jahren einer Airline bei und zählt damit zu den jüngsten Piloten, die je eine 747 und 777 geflogen sind.

Im Alter von 24 Jahren hat Chiang schon internationale Kunstflüge in Großbritannien, der USA, Australien und Südafrika absolviert. 2014 repräsentierte er Hong Kong auf der internationalen Bühne des Kunstfliegens und gewann bei seinem WM-Debüt die Bronzemedaille – die erste Medaille, die jemals im Kunstfliegen nach Asien ging. Bis zum heutigen Zeitpunkt flog er bereits über 40 verschiedene Flugzeugtypen.

Zusätzlich zum Rennen in Russland flog er in Japan, Ungarn sowie Portugal und gab einigen Reportern bei einem Medien-Flug in Abu Dhabi einen Eindruck von der High-G-Action. 2018 freut er sich besonders auf die Zwischenstopps in Asien, einschließlich des ersten Saisonfinals auf dem Kontinent.

"Ein zusätzliches Rennen in Asien bedeutet den Fans so viel. Hoffentlich kann ich mir einen Platz im Finale sichern", erklärt Chiang zurückhaltend. "Ich denke, dass das neue Edge-Rennflugzeug, das wir dieses Jahr fliegen werden, die Challenger Class zu einem noch besseren Sprungbrett in die Master Class macht. Ich selbst will vor allem noch konstanter werden."