Kevin Coleman

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Kevin Coleman ist nicht nur der erste Amerikaner in der Challenger Class, geboren 1990 gehört er zudem auch zu den jüngsten Piloten, die je Teil des Red Bull Air Race waren. Als erfahrener Airshow-Pilot und früheres Mitglied des US Advanced Aerobatic Team konnte sich Coleman bereits siebenmal auf dem Podium platzieren, unter anderem mit zwei Siegen in seinen ersten beiden Saisons in der Challenger Class. Und er ist auf der Jagd nach weiteren Top-Platzierungen.

"Beim Red Bull Air Race anzutreten, war für Jahre ein Traum von mir."

Gebürtig aus Louisiana stammt Coleman aus einer den Flugshows sehr verbundenen Familie. An der Seite der amerikanischen Fluglegende und Mitglied der Hall of Fame im Kunstflug, Marion Cole, absolvierte er im Alter von gerade einmal zehn Jahren seine ersten Flugstunden. An seinem 16. Geburtstag saß er bereits allein im Flugzeug, zwei Jahre später ließ er seiner privaten Piloten-Lizenz die kommerzielle Lizenz folgen. Er arbeitete als Techniker bei einer Fluglinie und schloss parallel sein Bachelor-Diplom in Flugmanagement an der Louisiana Tech University ab. Im Anschluss startete er seine Flugkarriere.

2007 war Coleman im Alter von 17 der bestplatzierteste Debütant bei den US-Meisterschaften im Kunstflug. Ein Jahr später wurde er exakt bei diesem Event in der Intermediate Kategorie Dritter. Zusätzlich zu seiner Karriere im Rennsport und seinen Performances bei Airshows arbeitet Coleman als Vertragspilot. Am Boden ist seine Passion das Marion Cole Memorial Scholarship, das er gegründet hat, um jungen Leuten, die an der Luftfahrt interessiert sind, zur Seite zu stehen.

Der Amerikaner sorgte in seiner Debütsaison in der Challenger Class mit vier Podiumsplatzierungen in Folge direkt für viel Wirbel. Highlights waren ein zweiter Platz bei der Saisoneröffnung in Abu Dhabi und sein erster Sieg am legendären Ascot Raceway. Er schloss die Saison auf einem beeindruckenden dritten Platz ab. Coleman legte 2017 mit drei weiteren Podiumsplatzierungen nach, darunter ein Sieg im spektakulären Track von Porto. In dieser Saison will Coleman nun noch bessere Ergebnisse, und er freut sich, dass die Challenger Class zur Edge 540 wechselt.

"Ich denke, dass die Edge besser als die Extra, die wir zuvor geflogen sind, zu meinem Flugstil passt. Ich bin mir sicher, dass sich alle schnell anpassen werden", so Coleman. "Ich arbeite hart an der Verbesserung meines Fliegens, um noch konstanter zu werden. Ich fokussiere mich sehr auf meine mentalen und physischen Fähigkeiten."