Kevin Coleman

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Kevin Coleman ist nicht nur der erste Amerikaner überhaupt im Challenger Cup, er ist zudem auch der jüngste Pilot in der aktuellen Saison. Bereits mit 18 Jahren flog Coleman bei Airshows und ergatterte sich einen Platz im US Advanced Aerobatic Team, das an den offiziellen Kunstflug-Weltmeisterschaften der FAI teilnimmt. Die neuen Rennen sind ein Meilenstein in der Weiterentwicklung seiner bereits außergewöhnlichen Fähigkeiten.

Gebürtig aus Louisiana stammt Coleman aus einer den Flugshows sehr verbundenen Familie. So war er gerade einmal wenige Wochen alt, als er erstmals seinem Vater zugucken durfte. An der Seite der amerikanischen Fluglegende und Mitglied der Hall of Fame im Kunstflug, Marion Cole, absolvierte er im Alter von gerade einmal zehn Jahren seine ersten Flugstunden. An seinem 16. Geburtstag saß er bereits allein in einer Cessna 150 und 180 PS-starken Super Decathlon. Zwei Jahre später ließ er seiner privaten Piloten-Lizenz die kommerzielle Lizenz folgen. Er arbeitete als Techniker bei einer Fluglinie und schloss parallel sein Bachelor-Diplom in Flugmanagement an der Louisiana Tech University ab. Im Anschluss startete er seine Flugkarriere.

2007 war Coleman der bestplatzierteste Debütant bei den US-Meisterschaften im Kunstflug. Ein Jahr später wurde er exakt bei diesem Event Dritter. Er startete bei Airshows in den USA und schaffte nun den Sprung in die Welt des Rennsports. Insgesamt kommt Coleman auf mehr als 1600 Flugstunden. Am Boden ist seine Passion die Marion Cole Memorial Scholarship, die er selbst gegründet und an der er an der Luftfahrt jungen und interessierten Leuten zur Seite steht.

„Ich bin mit dem Red Bull Air Race groß geworden. Als es 2003 ins Leben gerufen wurde war ich 13 und vom Konzept direkt begeistert. Von da an habe ich Leuten immer gesagt, dass ich einmal beim Red Bull Air Race dabei sein will. Jetzt bin ich da. Ein Kindheitstraum ist wahr geworden", so Coleman.