Matthias Dolderer

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Experten hatten Matthias Dolderer den WM-Titel schon seit vielen Jahren zugetraut, wenn es ihm endlich gelingt, konstant zu fliegen. 2016 gab er ihnen Recht und wurde Weltmeister. Dank der neuen Konstanz war er auch der erste Pilot in der Geschichte der ultimativen Motorsportserie der Lüfte, der den WM-Titel bereits vor dem Saisonfinale perfekt machen konnte. In der Saison 2016 wurde er abgesehen von einem Rennen immer Erster oder Zweiter. An diese Ergebnisse konnte Dolderer in der zurückliegenden Saison – abgesehen von einem dritten Platz in San Diego und Platz zwei beim Saisonfinale – nicht anknüpfen. 2018 will er sich nun seinen Titel wieder zurückholen.

Dolderer überraschte das gesamte Feld der erfahrenen Piloten bereits bei seinem WM-Debüt 2009, wurde Dritter beim Saisonfinale in Barcelona.

In der deutschsprachigen Welt ist der zielstrebige Pilot mit dem aggressiven Flugstil bereits ein wohlbekannter Athlet dank seiner ungezügelten Begeisterung für den Sport, seines Mediennetzwerkes, seiner Geschäftskontakte und seiner Fähigkeit, der breiten Masse Uneingeweihter das Spezielle am Red Bull Air Race näher zu bringen. Dolderer, der stets hochfokussiert ist, sieht sich immer danach um, wie er seine Leistung verbessern kann und war einer der ersten Piloten, die stark in die neueste Highspeed-Version der Zivko Edge 540 investierte.

Dolderer, der die Präzision eines Fluges beim Red Bull Air Race einmal brillant mit dem Einparken eines Autos in eine Garage bei Tempo 400 verglich, unternahm bereits mit drei Jahren seinen ersten Flug gemeinsam mit seinem Vater. Er wuchs in der Flugschule seiner Eltern auf und wurde mit fünf Jahren endgültig in den Bann gerissen. Seinen ersten eigenen Flug unternahm er mit 14. Seitdem hat sich sein Leben immer um den Flugsport gedreht. Mit 17 meisterte er seine Segelflugzeuglizenz und wurde im gleichen Jahr Dritter bei den Deutschen Meisterschaften. Er gehörte dem Nationalteam an und nahm an vier Deutschen Meisterschaften, zwei Europa- und einer Weltmeisterschaft teil. Er war Deutscher Meister mit 20 Jahren und wurde mit 21 Jahren jüngster Fluglehrer in Deutschland. Für das Red Bull Air Race war er schon lange vor seiner ersten WM 2009 als Pilot für Medienflüge tätig. Der 46-Jährige ist in seinem Leben bereits mehr als 130 verschiedene Flugzeugtypen geflogen, angefangen von Segelflugzeugen über Jets bis hin zu Hubschraubern.