Pete McLeod

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Pilot Biographie

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Pete McLeod sorgte bereits 2014 in seiner erst dritten Saison als Red Bull Air Pilot mit drei Podiumsplatzierungen und seinem erstem Sieg in Las Vegas für Furore. Bereits 2009 schrieb der Kanadier als jüngster Teilnehmer in der Weltmeisterschaft Geschichte und durch seinen Triumph in Las Vegas wurde er zum jüngsten Rennsieger aller Zeiten im Alter von 30. Er gehört zu den beliebtesten Fliegern in Kanada, nicht erst seit dem Gewinn des DHL Fastest Lap Award 2017, den er erhielt, weil er bei vier Qualifyings jeweils die Spitzenposition belegte. McLeod wartet aber immer noch auf seinen zweiten Sieg, doch 2017 war er dichter dran als je zuvor. Er stand insgesamt viermal auf dem Podium und beendete drei Rennen auf Platz zwei.

McLeod kann sich nicht an eine Zeit erinnern, in der er nicht wusste, wie man fliegt. Bereits im Alter von drei Jahren nahm er auf dem Schoß seines Vaters im Cockpit Platz. Seine Privatpilotenlizenz absolvierte er bereits mit 16. Schon vor seiner Kunstflugkarriere, die er mit 18 Jahren begann, war er ein erfolgreicher Buschpilot und seine Kunstflug-Lehrberechtigung machte er in weniger als einem Jahr. Es folgten zahlreiche Erfolge, darunter die North American Collegiate Championship (während er seinen Abschluss an der University of Western Ontario machte). McLeod nahm an Wettkämpfen im klassischen Kunstfliegen auf internationaler Ebene teil, bevor er sich anschließend auf den Rennsport fokussierte.

Der Querdenker aus Kanada fliegt immer auf seine ganze eigene Art und Weise. Dadurch macht er die Weltmeisterschaft zu einem offenen Battle, in dem er langjährige Favoriten in den Kopf-an-Kopf-Rennen ärgern kann. In der Vergangenheit landete McLeod durch seine Alles-oder-Nichts-Mentalität entweder auf dem Podium oder wurde durch Sanktionen bestraft. Seit 2016 schafft er jedoch immer besser die Balance zwischen Aggressivität und Mäßigung. Die Basis für seine erste Platzierung auf dem Gesamtpodium mit einem dritten Platz 2017.