Petr Kopfstein

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Der Tscheche Petr Koptstein perfektionierte seine Flugfähigkeiten in nationalen und internationalen Wettbewerben. Ehe er 2016 Teil der Master Class wurde, holte er sich sieben Podiumsplätze in der Challenger Class des Red Bull Air Race – sowie die Krone des Challenger Cup Meisters 2014.

2017 konnte er dann so richtig glänzen, als er sich in seiner zweiten Master Class Saison auf Platz fünf im Gesamtklassement platzierte und unter anderem einen zweiten Platz in Chiba holte. Seine Geschmeidigkeit und Fähigkeit fokussiert zu bleiben, sind das Fundament für diese stetige Steigerung – und sie wird sich 2018 vermutlich fortsetzen.

Seit seiner Kindheit träumte Kopfstein vom Fliegen. Mit seinem ersten verdienten Geld meldete er sich für Flugstunden an, während er noch zur Universität ging. Und er hatte direkt eine Affinität für das Fliegen mit hohen G-Kräften. "Meine erstes Erlebnis war ein Kunstflug, und von diesem Moment an wusste ich, dass ich das für den Rest meines Lebens machen möchte", erinnerte er sich.

Kopfstein beendete sein Studium mit einem Masterabschluss im Bereich Wirtschaft an der Universität von Prag und entwickelte gleichzeitig seine Flugfertigkeiten weiter. 2007 wurde er Teil des tschechischen Kunstflugteams und gehörte zu den hoffnungsvollsten Talenten. Er gewann die Tschechische Meisterschaft in der Klasse Unlimited und in drei weiteren Kategorien sowie weitere Titel bei den deutschen und ungarischen Meisterschaften.

Auch wenn er generell ein leidenschaftlicher Sportler ist – von einer Liebe zum Snowboarden bis hin zu seinem neuen Interesse am Tauchen – findet Kopfstein, dass es nichts Besseres gibt, als in der Luft zu sein. Bisher hat er mehr als 1.200 Flugstunden in über 30 verschiedenen Maschinen gesammelt, darunter Helikopter und Flugzeuge. Außerdem nutzt er Windtunnel, um die Fallschirmsprungdisziplin Freeflying zu trainieren. Als Kopfstein 2014 zum Red Bull Air Race stieß, gewöhnte er sich schnell an das Fliegen unter Wettkampfbedingungen, sammelte Erfahrung sowie Siege und toppte das mit dem Gewinn der Meisterschaft. Bei seinem Debüt in der Master Class bewies er, dass er flexibel und belastbar ist, weil er sich ständig an die wechselnden Wetterbedingungen dieser Saison anpassen musste, um sich stetig zu verbessern. Hält dieser Fortschritt an, muss man Kopfstein 2017 im Auge behalten.