Yoshihide Muroya

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Yoshihide "Yoshi" Muroya ist einer der am härtesten arbeitenden und konzentriertesten Piloten beim Red Bull Air Race. Und sein Einsatz zahlte sich im vergangenen Jahr endlich aus, als er sich 2017 nach einer der spannendsten Saisons die WM-Krone aufsetzen konnte. Muroya gewann vier der insgesamt acht Rennen – genug, um sich den Titel zu sichern. Einige schlechte Ergebnisse in anderen Rennen sorgten jedoch dafür, dass der Ausgang der Weltmeisterschaft bis zum letzten Rennen offen war.

Muroya sorgte erstmals für Aufregung, als er im Juni 2016 vor den Augen von 90.000 heimischen Fans in Chiba seinen ersten Sieg perfekt machte – es war zudem der erste für sein Heimatland Japan. Als erster asiatischer Pilot in der Weltmeisterschaft war Muroya maßgeblich daran beteiligt, die Beliebtheit des Sports in dieser Region auszubauen, und er wollte nicht eher locker lassen, bevor er Weltmeister geworden ist.

Als 18-jähriger Universitätsstudent begann Muroya mit dem Segelfliegen und wurde auf Anhieb Dritter bei den japanischen Meisterschaften. Er absolvierte seine Fluglizenz in den USA und erlernte das Kunstfliegen unter der Anleitung des renommierten Fluglehrers Randy Gagne. Auf dem Weg Japans bester Kunstflugpilot zu werden, nahm er unter anderem an Events wie den Advanced World Aerobatic Championships, den World Aerobatic Championships und European Championships teil.

Muroya ist ein leidenschaftlicher Liebhaber der Flugkunst und von Fukushima, seiner Heimat seit 1998. Er flog hunderte Flugshows, um Zuschauer zu inspirieren, und nachdem Fukushima 2011 vom verheerenden Erdbeben getroffen wurde, wurde zu einem Sonderbotschafter für diese Region ernannt. Er versucht, Fukushima beim Wiederaufbau zu unterstützten, und seine Beharrlichkeit und Stärke sind eine große Inspiration für die Einwohner.

Seitdem er 2009 Teil des Red Bull Ar Race wurde, etablierte Muroya einige Innovationen, darunter die Zazen-Meditation vor dem Rennen oder eine Vielzahl von Neuerungen am Rennflugzeug. Er platzierte sich an den verschiedensten Locations auf dem Podium, unter anderem im kroatischen Kroatien, Ascot in Großbritannien und Fort Worth in den USA. Aber es war sein schillernder Triumph 2016 in Chiba, der sein wahres Potential, den Titel gewinnen zu können, zeigte. In seiner Edge 540 V3 ging er 2016 immer wieder an die Grenzen, schaffte es in fünf von sieben Rennen in die Round of 8 der Eliteklasse, kassierte aber auch bei einigen Events Strafen für Over-G. Er und das Team Falken, zudem Teamkoordinator Robert Frey, Renningenieur Benjamin Freelove und Techniker Peter Conway gehören, haben jedoch aus dieser Erfahrung gelernt und trumpften 2017 dann richtig auf.