Die unglaublichen Air Race Fans

Die Fans haben die Weltmeisterschaft zu der gemacht, die sie ist

Man kann nicht bestreiten, dass das Red Bull Air Race die weltbesten Fans hat! Diese Galerie ist nur für Euch!

In den vergangenen 14 Saisons haben Fans aus der ganzen Welt ihre favorisierten Piloten auf eine einzigartige Art und Weise unterstützt. Sie kamen in Scharen zu den Rennen und haben die Serie zu dem gemacht, was sie ist. In den zurückliegenden Jahren haben wir Hunderttausende Fans begrüßt, die die Hochgeschwindigkeitsaction nur wenige Meter über dem Boden verfolgt haben. Hier kommen einige der unvergesslichsten Fans…

6. Camping das ganze Wochenende
2014 haben wir in Fort Worth Bobby und Belinda Bateman mit ihren Freunden Kim und David Broom getroffen, die ihre Winnebagos am Rand des Texas Motor Speedway geparkt hatten, um die Action das komplette Wochenende verfolgen zu können. Die beiden Paare waren große NASCAR-Fans und kannten den Speedway aus dem Effeff. Für sie war es an der Zeit, einen neuen Sport auf ihrem Track zu sehen.

"Wir haben die besten Plätze im Haus", so Belinda mit einem Lächeln. "Wir wussten nicht wirklich wer gut oder schlecht ist, wir haben es uns nur angeguckt und gedacht: Man ist das cool. Jedes Mal, wenn sie durch die Pylone geflogen sind, haben wir den Atem angehalten." David fügte hinzu: "Einige von ihnen flogen so tief, dass wir sie gar nicht sehen konnten. Es waren unglaubliche G-Kräfte, wenn sie hochgezogen haben."

Die vier Fans aus Texas hatten einen Piloten ganz besonders im Visier: Kirby Chambliss.

5. Fanatische tschechische Fans
Bei jedem Rennen in Europa waren zig tschechische Flaggen im Publikum zu sehen, und als plötzlich zwei Piloten aus der Tschechischen Republik in der Master Class am Start waren, wuchs die Fanbase immens an – der 8/18 Fan Club wurde ins Leben gerufen. Der Name ‘8/18 Club’ resultiert aus den Rennnummern von Martin Sonka und Petr Kopfstein, und der Club wurde immer größer.

Die tschechischen Fans haben Budapest überflutet, reisten nach Porto, füllten die Tribünen auf dem Lausitzring, und in diesem Jahr konnte man sie in Kazan sogar vor dem Pressezentrum singen hören während Sonka an der Pressekonferenz vom Qualifikationstag teilnahm.

Sowohl Sonka als auch Kopfstein haben immer gesagt, dass die Fans jedes ihrer Rennen zu einem Heimrennen gemacht haben. Insbesondere, wenn Hunderte Fans die Ufer der Donau in Budapest geschmückt haben. “Die Energie der Fans hat mich gepusht. Es ist großartig, wenn sie alle hier sind. Wir werden von den tschechischen Fans unglaublich unterstützt", sagte Sonka nach dem Rennen 2018 in Ungarn.

4. Die Amerikaner strömten zu den Speedways
In den vergangenen sechs Saison gastierte das Red Bull Air Race zehn Mal in den USA, und abgesehen vom Rennen in der Bucht von San Diego fanden die Rennen alle im Innenraum der kultigen Speedways statt. Das einzige, was noch atemberaubender war als die Speedways selbst, war die Leidenschaft der amerikanischen Fans, die in Scharen zu den Speedways strömten, um ihre Helden anzufeuern. Michael Goulian und Kirby Chambliss haben ebenso wie Kevin Coleman in der Challenger Class immer großartige Leistungen gezeigt und die Energie der fantastischen Atmosphäre auf den Tribünen aufgesogen.

3. Die Fans in Porto säumten das Ufer des Douro
Immer wieder erkundigten sich Fans über die verschiedenen Social Media Kanäle des Red Bull Air Race über eine mögliche Rückkehr eines Rennens an eine bestimmte Location. Allen voran die australischen und brasilianischen Fans, aber an die Fans aus Portugal kam keiner heran. Sie wollten, dass das Red Bull Air Race zurück nach Porto kehrt, und 2017 hatte ihr Warten ein Ende. Die Fans kehrten in Scharen zurück, insgesamt 800.000 Fans strömten an den Douro, um ihren Idolen nah zu sein. Es war ein unvergesslicher Anblick. Sie waren überall entlang des Flusses zu sehen, und sie haben die Action genossen.

2. Fans wollten ihr Idol Hannes sehen
Hannes Arch war ein Superstar in seiner Heimat Österreich, und mit der Rückkehr des Red Bull Air Race 2014 folgten auch drei Saisons mit Rennen auf dem Red Bull Ring in Spielberg. Inmitten der Berge der Steiermark war es ein Heimrennen für den österreichischen Hero, der in dieser Gegend aufgewachsen war. Dementsprechend füllten Tausende seiner Fans die großen Tribünen, um ihn auf seinem Weg durch den Track ganz nah zu sein. Und er hat sie nicht enttäuscht. 2016 wurde er Zweiter, das Publikum drehte durch und schwenkte zahlreiche ‘Go Hannes’ Fahnen.

1. Chiba: die Heimat der Superfans
Als es um die Top-5 bei den Fans ging, führte von Beginn an kein Weg an den japanischen Fans vorbei, die mit ihrer Leidenschaft jedem Red Bull Air Race in der Stadt ihren Stempel aufgesetzt haben. So fühlten sich die Piloten fast wie Superstars. Sie Fans warteten vor den Hotels auf Autogramme odereinfach nur um Hallo zu sagen und ihre Idole zu treffen. Als die Serie 2015 erstmals am Makuhari Beach Station machte, waren die Tickets schon mehrere Monate vor dem Event vergriffen. Denn sie alle wollten ihren Lokalmatador Yoshihide Muroya in Action sehen. Mehr als 100.000 Fans waren bei der Premiere zu Gast, und auch in den Folgejahren blieb die Zahl hoch. Muroya bedankte sich bei ihnen mit drei Siegen in fünf Rennen!

Das Red Bull Air Race machte während der 14 Saisons in 21 Ländern Station, und es waren die Fans, die jede Location zu einer ganz besonderen gemacht haben.

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