Abu Dhabi 2019: Reaktionen Challenger Cup

Der Saisonauftakt liegt hinter uns, die Challenger haben das letzte Wort

Wie in jedem Sport gibt es Gewinner und Verlierer. Hier die Stimmen der Piloten nach dem Saisonauftakt in der Challenger Class 2019...

1. Florian Bergér
“Ich bin sehr glücklich. Mir fehlen die Worte, weil ich gerade erst aus dem Flugzeug gestiegen bin. Aber es fühlt sich sehr gut an, direkt zu Beginn der Meisterschaft Punkte geholt zu haben. Die Bedingungen waren sehr gut, das Flugzeug lief gut und ich war gelassen vor dem Rennen – das ist sehr wichtig für mich. Ich bin definitiv auf der Jagd nach der Trophäe, aber es ist noch sehr früh. Für mich ist es auch wichtig, Zeit mit den anderen Piloten zu verbringen, aber natürlich will ich den Titel zurück.”

2. Melanie Astles
“Ich bin froh über meinen Lauf. Ich habe meine Taktik von Gate 7 zu 8 verändert. Und genau da hatte ich das Over-G, weil ich einen großen Winkel wollte und dafür hart drücken musste. Das hatte ich vor dem Race Day nicht trainiert. Nach der Quali wusste ich, dass ich dieses Risiko eingehen muss. Aber ich habe mir gesagt: Lieber Letzte werden und alles versucht haben, als nur schön zu fliegen und nicht alles probiert zu haben. Ich bin erleichert, weil ich hart gearbeitet habe und jetzt sehe, dass es was gebracht hat.”

3. Kevin Coleman
“Ich habe mich entschieden, an Gate 7 etwas konservativer zu fliegen, ein wenig G wegzulassen, um nicht wie gestern eine Strafe zu riskieren. Das hat mir eine gute Zeit gebracht, was die anderen ein wenig unter Druck gesetzt hat. Es ist schwer, Florian zu schlagen. Er geht da immer raus und macht das Unmögliche möglich. Ich freue mich für Sammy. Er ist wirklich gut geflogen und hat das Podium nur knapp verfehlt.

4. Sammy Mason
“Ich bin glücklich... Ich bin die Linie geflogen, die ich wollte. Es war die gleiche Linie wie gestern. Ich konnte meine Zeit aus der Quali nochmal verbessern. Natürlich wäre ich gerne auf dem Podium gelandet, aber ich bin zufrieden – es war mein erstes Rennen. Ich mache jetzt einfach so weiter wie bisher und hoffe, dass ich es bald auf das Podium schaffe.”

5. Dario Costa
“Ich weiß nicht was passiert ist, ich muss das mal checken. Ich habe mich gut gefühlt, aber so eine schlechte Zeit hatte ich nicht erwartet. Bis zum letzten VTM lag ich noch gut im Rennen, vielleicht ist da etwas passiert. Wir werden es sehen, aber das gehört zum Sport dazu."

6. Luke Czepiela
“Ich wusste erst nach meinem Lauf, als ich auf das G-Meter geguckt habe, dass ich das G-Limit überschritten hatte. Es war ein Fehler, mehr kann ich nicht sagen. Ich habe mich gut im Flugzeug gefühlt und dachte, dass es für das Podium reicht. Die anderen Jungs haben es gut gemacht. Ich werde jetzt alles versuchen, sie wieder einzuholen.”

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