Chiba 2019 Reaktionen: Master Class FT 1 & 2

Es ist der Auftakt des finalen Rennens. Hier kommen die Eindrücke der Piloten von ihrer ersten Session in der Strecke.

Es stehen nur noch fünf weitere Flugsessions auf dem Programm, bevor der neue Red Bull Air Race Weltmeister 2019 gekürt wird. Vor dem letzten Race Day folgen nun noch eine weitere Trainingssession sowie das Qualifying. Das denken die Piloten über die Strecke in Chiba…

Martin Sonka
“Es ist großartig, mit dem Rennflugzeug wieder in der Strecke zu sein und in Chiba zu fliegen. Nach der langen Pause seit dem Rennen am Balaton ist es einfach unglaublich, und ich genieße jede Minute im Flugzeug. Wir versuchen, die besten Fluglinien zu finden, aber aufgrund der Windverhältnisse ist es heute sehrschwierig, die beste Taktik für morgen auszuarbeiten. Aber wir werden sehen, welche Bedingungen wir haben.“

Matt Hall
“Ich hatte gehofft, etwas schneller zu sein. Der erste Flug lief nicht so gut, wie ich erwartet hatte. Wir hatten ein paar technische Probleme mit dem Flugzeug, an denen ich gearbeitet habe. Der zweite Flug hat sich viel besser angefühlt, aber ich war immer noch nicht ganz so schnell, wie ich sein wollte. Ich bin auch nicht so gut geflogen, wie ich es mir vorgenommen hatte. Wir liegen im Plan, aber wir haben noch ein bisschen was zu tun.“

Yoshihide Muroya
„Es macht wirklich Spaß, wieder in der Strecke zu fliegen. Ich denke, ich kann mit dem FT1 und 2 zufrieden sein, und ich kenne jetzt meine Taktik für morgen. Es ist toll, so viele Fans am Strand zu sehen. Wir hoffen jetzt, dass wir gutes Wetter und ein tolles Rennen haben werden. Ich werde alles geben und versuchen, den Sieg zu holen.“

Ben Murphy
„Wir haben noch viel zu tun. Wir haben viel Arbeit in der Vorbereitung auf diesen Track investiert, aber jetzt müssen wir erst einmal unsere Ergebnisse auswerten. Es war gut, zwischen den Pylonen zu fliegen, aber wir haben vor dem Rennen noch einiges zu tun – wir freuen uns darauf. Wir haben dieses gute Ergebnis in Ungarn erzielt, weil alle Prozesse, das Flugzeug und die Taktik funktioniert haben. Die Idee für dieses Rennen ist, genau das zu wiederholen und zu sehen, ob wir noch einen Platz weiter nach oben kommen.“

Michael Goulian
“Es war schön, wieder in der Strecke zu sein – sie ist technischer, als alle eigentlich vermutet haben, und man muss definitiv viel leisten, wenn man gut fliegen will. Es ist keine Budapester Strecke, auf der es geradeaus auf und ab geht. Diese Woche geht es auch um das Wärmemanagement. Das Flugzeug ist unter solchen Bedingungen „nicht glücklich“ - der Motor wird heiß, die Piloten werden heiß und es geht nur darum, alles zu bewerkstelligen, um am Sonntag abzuliefern.“

Nicolas Ivanoff
“Es ist gut, wieder in der Strecke zu sein, aber der heutige Flug war wirklich hart für mich. Nach der langen Pause braucht es Zeit, um ein gutes Gefühl im Flugzeug zu bekommen. Ich muss lernen und mehr riskieren, um mich zu verbessern. Ich möchte das Rennen genießen und es gut machen. Danach haben wir nicht mehr die Gelegenheit dazu. Wenn ich also in der Strecke lächeln kann, bin ich auch zufrieden.“

Juan Velarde
„Ich bin bisher sehr glücklich. Ich denke, wir hatten einen sehr guten Plan und klare Ideen. Wir probieren verschiedene Dinge aus und ich fliege gut – aber es ist nur der Anfang. Die Wetterbedingungen werden die Schlüsselfaktoren in diesem Rennen sein, aber wir werden sehen, was passiert.“

Mika Brageot
„Das Wetter, das wir heute hatten, war fantastisch. Es ist eine gute Strecke, eine harte Strecke, also brauchst du viele Taktiken. Es ist alles neu, und wir brauchen eine neue Herangehensweise, aber es wird klappen. Es gibt hier viele Emotionen, aber sobald wir in der Rennatmosphäre sind, müssen wir uns so schnell wie möglich auf die Strecke konzentrieren – nur so kann ich das beste Ergebnis erzielen. Wir streben das Final 4 an, und wenn wir gewinnen, wäre das ein tolles Resultat.“

Pete McLeod
"Es ist großartig, hier in Japan und wieder in der Strecke zu sein. Ich mag die Strecke, sie ist etwas enger als in der Vergangenheit. Ich habe immer gedacht, dass sie in den vergangenen Jahren ein wenig weit war, aber dieser Track jetzt passt zu meinem Stil. Heute war es ruhig da draußen, aber es soll windig werden, was die Dinge verändern wird.“

Kirby Chambliss
“Es war ein schöner Tag in der Strecke mit sehr wenig Wind. Es gibt einige Orte, an denen, wenn der Wind weht, es ziemlich interessant wird. Im Moment ist es in Ordnung, aber wenn man von Gate 2 zu 3 fliegt, ist es recht eng, und wenn dann der Wind aus einer bestimmten Richtung kommt, wird es schwer!“

Cristian Bolton
“Wir haben heute Morgen ein Ölleck gefunden, also haben wir einen Testflug gemacht und konnten es nicht rechtzeitig vor dem Freien Training reparieren. Öl ist eine hochsensible Angelegenheit beim Flugzeug – vor allem im Motor –  also müssen wir uns darum kümmern. Sicherheit hat für uns oberste Priorität. Wir arbeiten hart und der Plan ist, das Flugzeug für morgen bereit zu haben."

François Le Vot
„Es ist immer toll, wieder in den Track zu starten, und ich hatte viel Spaß. Ich war wie immer sehr gut vorbereitet, aber jetzt muss ich meine Linien verbessern, damit beginnt der schwierige Teil. Wir müssen mit der Umgebung klarkommen, darauf haben wir keinen Einfluss. Das Einzige, was wir tun können, ist, möglichst gut vorherzusehen, was passieren wird und uns gut darauf einstellen.“

Petr Kopfstein
“Es ist schon eine Weile her, dass wir unser letztes Rennen hatten, aber ich gewöhne mich wieder an das Gefühl. Wir haben zwei Strategien ausprobiert und haben noch eine dritte, aber ich fühle mich gut. Jetzt geht es darum, noch schneller zu werden. Der schwierigste Teil ist von Gate 2 zum Gate 3 und die VTMs korrekt zu fliegen. Die flache Wende ist zudem sehr schnell. Da kannst du schnell eine Strafe kassieren. Es wird der gewinnen, der die riskante Strategie am besten umsetzen kann.“

Matthias Dolderer
“Es hat viel Spaß gemacht, wieder in der Strecke zu sein, besonders hier in Japan. Die Strecke ist eine Herausforderung, aber heute ist das Wetter noch schön. Im Moment bin ich sehr zufrieden. Man muss die Wetterbedingungen immer so akzeptieren, wie sie sind. Man bereitet sich gut vor, muss aber immer spontan reagieren können. Es ist für alle Piloten das Gleiche, und deshalb sind wir auch sehr zuversichtlich.“

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