Die Magie unter Motorhaube

Als das Red Bull Air Race 2014 zurückkehrte, gab es gleich mehrere Regeländerungen, unter anderem der standardisierte Motor für alle Teams der Master Class. Das heißt konkret: Die Teams dürfen ihre Motoren weder tunen noch verändern.

Der Grund für diese Entscheidung: Man wollte die Red Bull Air Race Weltmeisterschaft fair und spannend gestalten. Und zudem ist es so um einiges sicherer.

 

Der Motor, der für die Rennflugzeuge ausgewählt wurde, ist der Sechs-Zylinder Lycoming Thunderbolt AEIO-540-EXP. Dieser Motor leistet 300 PS bei 2.950 U/min. Das Triebwerk für die Teams wurde auf die spezifischen Ansprüche des Red Bull Air Race abgestimmt und im Advanced Technology Centre von Lycoming gebaut.

Der Auspuff bei hohen Temperatur ©Balazs Gardi/RBAR

Bevor der Motor in einem Rennflugzeug zum Einsatz kommt, wird dieser umfassenden Tests unterzogen. Diese Test und Analysen gewährleiten die Performance von Luftstrom, der Kraftstoffzufuhr und Betriebstemperatur, PS sowie anderen Betriebsparametern. Jeder dieser Tests wird nach Werksvorgaben durchgeführt, wodurch sichergestellt wird, dass die Motoren bei Höchstleistung zuverlässig und mit konstanter Leistung arbeiten.

 

Aufgrund der Einführung des standardisierten Motors und Propeller fokussieren sich die Piloten und ihre Teams zunehmend auf die Perfektionierung der Flugzeug-Aerodynamik sowie die Fähig- und Fertigkeiten des Piloten. Auch die Techniker stehen dadurch zusehends mehr im Rampenlicht, wobei der Schwerpunkt auf aerodynamischen Modifikationen und neuen Innovationen wie einer speziellen synthetischen „Haifischhaut", verschiedenen Winglets und Vortex-Generatoren liegt.

Jim "Jimbo" Reed erklärt mehr [video id=2266]

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