Die vergangenen Rennen in Fort Worth

Während sich die Piloten auf das Saisonfinale und zugleich dritte Rennen überhaupt auf dem Texas Motor Speedway vorbereiten, blicken wir einmal zurück auf die beiden vergangenen Rennen in Worth.

Texas stand bereits 2014 und 2015 auf dem Rennkalender. Im Debütjahr war es die sechste Station der Saison, ein Jahr später die vorletzte. Hier die Zusammenfassung der beiden Rennen...

Fort Worth 2014

Vor dem Rennen 2014 in Texas führte Hannes Arch die Weltmeisterschaft mit 43 Punkten vor Paul Bonhomme (41) und Nigel Lamb (35) an. Es stand also viel auf dem Spiel auf dem Speedway-Track. Am Renntag standen sich Lamb und Bonhomme bereits im Top-12 gegenüber (damals gingen in der Master Class nur 12 Piloten an den Start). Bonhomme gewann, aber Lamb kam als 'Lucky Loser' eine Runde weiter.

Auch Arch schaffte den Sprung in die Round of 8. Im Gegensatz zu den beiden US-Amerikanern Kirby Chambliss und Michael Goulian, die die erste Runde nicht überstanden.

In der Round of 8 war dann auch Schluss für Bonhomme und Arch, den Einzug ins Final 4 machten Nicolas Ivanoff, Nigel Lamb, Pete McLeod und Matthias Dolderer perfekt.

Dolderer musste als Erster in den Track und flog in 55,208 Sekunden die für ihn langsamste Zeit des Tages. Als nächster war Lamb an Reihe, der rund eine Sekunde schneller war als Dolderer.

Es folgte Ivanoff, der nach seinem dritten Platz beim Rennen zuvor in Ascot mit viel Selbstvertrauen angereist war. Der Franzose war schon das ganze Wochenende schnell unterwegs, hob sich das Beste aber bis zum Schluss auf und durchquerte das Finish Gate nach 54,118 Sekunden. Nur Pete McLeod konnte ihn jetzt noch von der Spitze verdrängen, aber der Kanadier war eine knappe halbe Sekunde langsamer und belegte am Ende Rang drei.

In der Gesamtwertung rückten die Spitzenreiter noch enger zusammen. Bonhomme kletterte mit 45 Punkten an die Spitze, aber Lamb und Arch folgten mit nur einem Punkt Rückstand (beide 44). Das erste Rennen in Fort Worth bescherte der WM demnach ein packendes Saisonende.

2015

Der Kampf um den WM-Titel hatte sich bereits zu einem Zweikampf zugespitzt. Matt Hall hatte gerade das erste Rennen seiner Karriere gewonnen und belegte mit 50 Punkten hinter Paul Bonhomme (55) Platz zwei im Ranking.

Am Renntag standen sich in der Round of 14 Bonhomme und Hannes Arch gegenüber, Hall traf auf Lamb.

Bonhomme schmiss Arch aus dem Wettbewerb und zog in Round of 8 ein, Hall indes verlor sein Duell und musste lange zittern ehe feststand, dass er als Fastest Loser weiterkam.

In der Round of 8 traf Bonhomme auf Pete McLeod, Hall auf Dolderer, der im Qualifying der schnellste war. McLeod kassierte ein DNF für eine Überschreitung des G-Limits und machte damit den Weg für Bonhomme in das Final 4 frei. Hall bezwang Dolderer mit gerade einmal 0,360 Sekunden Vorsprung.

Die beiden weiteren Piloten im Finale 4 waren Martin Sonka und Yoshihide Muroya. Den Auftakt machte Sonka, doch ein Pylonentreffer und eine weitere Zeitstrafe machten ihm einen Strich durch die Rechnung. Besser machte es Bonhomme, der in 55,285 Sekunden einmal mehr über sich hinauswuchs.

Auch Muroya traf ein Pylon und kam an die Zeit des Briten nicht heran. Als letzter Pilot war Hall an der Reihe, konnte die Zeit von Bonhomme aber nicht knacken und wurde mit 0,767 Sekunden Rückstand auf den Briten Zweiter.

Es war ein packendes Rennen und ein gutes für Bonhomme, der seinen Vorsprung in der Gesamtwertung vor dem finalen Rennen in Las Vegas auf acht Zähler ausbauen konnte.

Das Rennen in diesem Jahr am 18. November ist das nunmehr dritte auf dem Texas Motor Speedway und das entscheidende im Kampf um dem diesjährigen WM-Titel. Das darfst Du nicht verpassen, hol dir deine Tickets HIER.

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