Drei neue Piloten in der Challenger Class

Neue Piloten aus Österreich, der Schweiz und den USA in der Red Bull Air Race Challenger Class 2019

Die sechste Saison der Nachwuchsserie der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft wartet mit einem erweiterten Starterfeld von zwölf Piloten sowie einigen Änderungen im Format des Challenger Cups auf. Während sich die talentierten Piloten auf den Saisonstart vorbereiten, kommt hier alles Wichtige zusammengefasst.

Die drei neuen Challenger Class Piloten 2019 sind Sammy Mason aus den USA, Patrick Strasser aus Österreich und Vito Wyprächtiger aus der Schweiz.

Sammy Mason (USA) ist mit gerade einmal 25 Jahren bei Saisonstart der jüngste Athlet in der Geschichte des Red Bull Air Race. Als Pilot in dritter Generation und bestückt mit Goldmedaillen von Kunstflugmeisterschaften sowie umfassender Airshow-Expertise weist Mason trotz seines jungen Alters eine Menge Erfahrung auf. Wenn er nicht gerade fliegt, fährt der Kalifornier gerne Skateboard oder geht surfen.

Patrick Strasser ist der erste Österreicher im Red Bull Air Race seit 2016. Er ist Kunstfluglehrer und -trainer, konnte bereits Siege bei nationalen Kunstflugmeister-schaften verbuchen und nahm an Titelkämpfen auf europäischer Bühne teil. Strasser fliegt zudem Ambulanzmissionen und nimmt eine wichtige Rolle bei der Ausbildung und Leitung von Mitarbeitern eines österreichischen Luftfahrtunternehmens ein.

Vito Wyprächtiger ist der erste Schweizer Pilot in der Geschichte des Red Bull Air Race. Er gewann bereits Meisterschaftstitel im Luftsport und Kunstflug, ist Pilot bei Flugshows und zudem Flugzeugingenieur. Der Schweizer war Crew-Chef im Team von Hannes Arch als dieser 2008 Red Bull Air Race Weltmeister wurde, und zudem bereits als Testpilot in der Serie aktiv.

Neun der zwölf Piloten im Starterfeld 2019 verfügen bereits über Erfahrungen aus vergangenen Saisons, darunter der amtierende Challenger Cup Champion, Luke Czepiela, der als erster polnischer Pilot einen Titel beim Red Bull Air Race gewinnen konnte. Hinzu kommen der zweimalige Challenger Cup Champion Florian Bergér aus Deutschland sowie Mélanie Astles aus Frankreich, die mit ihrem Sieg im Challenger Class Rennen 2017 als erste Frau überhaupt ein großes Motorsport-Event auf dem Indianapolis Motor Speedway gewinnen konnte.

Ein neues Format macht den Challenger Cup in diesem Jahr noch spannender. In den zurückliegenden Saisons wurden nach dem vorletzten Rennen nur die bis dato punktbesten Challenger Class Piloten zum Saisonfinale eingeladen. In diesem Jahr ist der finale Stopp ein Rennen wie jedes andere. Jeweils sechs Piloten aus dem zwölfköpfigen Starterfeld gehen bei jedem Rennen an den Start, und alle Piloten bestreiten die gleiche Anzahl an Rennen. Der Pilot mit der höchsten Punktzahl zu Saisonende erhält schließlich den Titel Challenger Cup Champion.

2019 Challenger Class Piloten 
Mélanie Astles (FRA) 
Florian Bergér (GER) 
Kenny Chiang (HKG) 
Kevin Coleman (USA) 
Dario Costa (ITA) 
Luke Czepiela (POL) 
Patrick Davidson (RSA) 
Sammy Mason (USA) 
Daniel Ryfa (SWE) 
Patrick Strasser (AUT) 
Baptiste Vignes (FRA) 
Vito Wyprächtiger (SUI)

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