Höhen und Tiefen von Abu Dhabi

Die Piloten, die auftrumpften... und die, die es nicht taten…

Jubel und Mitleid prägten den Saisonauftakt der Piloten. Hier folgt ein Überblick über die Piloten, die dem Saisonauftakt ihren Stempel aufgesetzt haben, aber auch die Piloten, die dieses Rennen schnell hinter sich lassen wollen.

HÖHEN
Yoshihide Muroya

Der Weltmeister von 2017 hätte keinen besseren Start in die Saison haben können. Erst holte er drei Punkte für den Sieg im Qualifying am Freitag, dann legte er mit dem Sieg am Renntag nach. Muroya reiste aus Abu Dhabi mit der maximal möglichen Punktzahl von 28 Punkten ab.

Martin Sonka
Es ist bekannt, dass es schwieriger ist, einen Titel zu verteidigen, als ihn zum ersten Mal zu gewinnen. Aber Martin Sonka ist auf einem guten Weg, verpasste den Sieg im ersten Rennen lediglich um 0,003 Sekunden. Er ist bereit für den Titelkampf 2019!

Michael Goulian
Es war eine schwere Woche für Michael Goulian und sein Team, aber am Renntag passte dann alles zusammen und das Team wurde mit einem Platz auf dem Podium belohnt. Trotz des holprigen Starts war Abu Dhabi eine gute Motivation für das Team 99. Goulian untermauerte damit, dass seine Erfolge 2018 keine Eintagsfliegen waren.

TIEFEN
Petr Kopfstein

Kopfstein traf in Abu Dhabi mit einem neuen Motor in seinem Flugzeug ein. Der Tscheche konnte aber zwei Tage lang nicht fliegen und deshalb auch nicht die volle Leistung abrufen. Dementsprechend konnte er auch keine guten Zeiten erzielen, hat aber nun Zeit, den neuen Motor zu testen, sich auf ihn einzustellen, um dann bei der zweiten Station anzugreifen.

Matt Hall
Probleme am Motor machten Matt Hall in Abu Dhabi schwer zu schaffen. Nach dem Rennen erklärte Hall, dass das Flugzeug aktuell nicht gut läuft. Einer der Zylinder wurde 20% heißer als die anderen und lief zudem unruhig. Das Team hatte Lycoming-Ersatz dabei, aber die liefen mit zu wenig Power. Hall ist der Meinung, dass der Motor für eine Überholung in die USA muss, um dann beim nächsten Rennen wieder einsatzbereit zu sein.

Ben Murphy
Nach einem brillanten Master Class Debüt 2018 waren viele Experten davon ausgegangen, dass Murphy genau daran anknüpft wird. Aber ein Fehler an seinen Instrumenten kurz vor dem Start in den Track in der Round of 14 schien ihn aus dem Rhythmus gebracht zu haben. Der Brite kassierte gleich vier Strafsekunden, sein Renntag war früh beendet.

HÖHNEN & TIEFEN
Pete McLeod

McLeod meldete sich im Qualifying zurück in alter Stärke, wurde Zweiter. Ein technischer Verstoß kostete ihm aber die zwei WM-Punkte. Am Renntag konnte McLeod an seine Leistung aus dem Qualifying nicht mehr anknüpfen, will aber das Positive von Abu Dhabi mit zum nächsten Rennen nehmen.

Cristian Bolton
Bolton flog stark im Freien Training und Qualifying, hatte aber durch die veränderten Wetterbedingungen am Renntag Probleme, überschritt das maximale G-Limit und musste ein DNF hinnehmen. Bolton bleibt aber optimistisch, denn er weiß, dass sein Flugzeug schnell ist und dass er in der Weltmeisterschaft mithalten und um WM-Punkte fliegen kann.

Nicolas Ivanoff
Ivanoff kam in Abu Dhabi immer besser in Form. Vom letzten Platz im Qualifying schaffte er es ins Final 4 am Renntag. Ivanoff überstand die Round of 14 als Fastest Loser und schmiss dann Kirby Chambliss aus dem Rennen. Direkt vor der letzten Session streikte sein Motor, sprang nicht mehr an, sodass Ivanoff nicht starten konnte. Das DNS bedeutete damit zugleich Platz vier. Nach dem Rennen erklärte der Franzose: “Ich war nah dran am Podium, aber wir hatten im Final 4 ein Problem mit der Benzinpumpe. Ich konnte den Motor nicht mehr starten. Es ist nicht schön, ein Rennen so zu beenden, aber im Großen und Ganzen war es ein guter Start in die Saison.”

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