0,003 Sekunden sprechen für Muroya

Mit der Winzigkeit von drei Tausendstelsekunden Vorsprung hat Yoshihide Muroya Weltmeister Martin Sonka den Sieg weggeschnappt

Der Weltmeister von 2017, Yoshihide Muroya, hat sich in Abu Dhabi von seiner besten Seite gezeigt und das Final 4 mit den Winzigkeit von 0,003 Sekunden Vorsprung für sich entschieden – es war eines der knappsten Ergebnisse in der Geschichte des Sports.

Muroya sollte als zweiter Pilot im Final 4 in den Track starten. Aber Nicolas Ivanoff vor ihm hatte Probleme, sein Motor sprang nicht an, er konnte nicht starten und musste sich mit Platz vier zufrieden geben.

Muroya gelang ein nahezu perfekter Lauf, und er legte in 53,780 Sekunden eine sehr gute Zeit vors. Aber er musste abwarten, was die anderen Piloten machen. Nach ihm war Michael Goulian an der Reihe. Und der lag zur Hälfte in Front, verlor aber im zweiten Teil an Tempo und beendete das Rennen nach 54,009 Sekunden auf Rang drei.

Nun lag es an Martin Sonka, wer das Rennen gewinnen würde. Und der Weltmeister gab Vollgas, lag ebenfalls zur Halbzeit in Führung, geriet dann aber ins Hintertreffen. Doch Sonka gab nicht auf, versuchte noch einmal alles und holte die verlorene Zeit fast wieder auf. Am Ende blieb die Uhr für ihn nach 53,783 Sekunden stehen. Damit war er nur ein Wimpernschlag langsamer als Muroya.

Inklusive der drei Punkte aus dem gestrigen Qualifying führt Muroya das Ranking nun mit der maximalen Punktzahl von 28 Zählern vor Sonka (22) und Goulian (21) an. Einer spannenden Saison steht nichts mehr im Wege.

Abu Dhabi 2019Ergebnisse Master Class Final 4
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