Piloten bringen sich im Trainingscamp in Form

Trainingscamp in Spanien zur Verbesserung der Flugfähigkeiten

Drei Master Class Piloten der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft und sechs Challenger-Piloten nutzten Mitte Mai die Gelegenheit, ein Trainingscamp im spanischen Ocana zu absolvieren. Für die Piloten der Challenger Class hätte die Erfahrung nicht zu einem besseren Zeitpunkt kommen können, denn es hat sich ergeben, ist das bevorstehende Rennen in Russland doch zu einem Doppelevent mit Rennen am Samstag und Sonntag aufgewertet worden.

Aufgrund der Einzigartigkeit des Red Bull Air Race können die Piloten die Rennstrecken nicht bei sich zuhause nachbauen und haben lediglich bei den Rennen selbst die Chance, durch die Air Gates zu fliegen. Deshalb organisiert das Red Bull Air Race Trainingscamps, die es den Piloten ermöglichen, auf einer Rennstrecke unter „Non-Race-Bedingungen“ zu üben und damit ihre Fähigkeiten weiter zu verbessern und zu verfeinern. Die Teilnahme an solchen Camps ist freiwillig. Bei der letzten Session im Aerodromo de Ocana waren Cristian Bolton aus Chile, Yoshihide Muroya aus Japan sowie der spanische Juan Velarde die Master Class Piloten, die sich mit dem Trainingscamp einen Schritt weiterentwickeln wollten.

Für die Piloten der Challenger Class ist die Camp-Erfahrung aber noch wertvoller, weil sie im Verlauf der Saison nicht bei so vielen Rennen an den Start gehen. Die Trainingslager sind für die Nachwuchspiloten ideal geeignet, um ihre Fähigkeiten zu trainieren, die sie letztlich für die Challenger Cup Super Licence qualifizieren. Diese Lizenz ermöglicht es ihnen, in dieser Wettkampfklasse anzutreten. In dem kürzlich absolvierten Camp nutzten die Piloten die Möglichkeit, ihre eigenen Rennstrategien zu verbessern und die Ideallinie im Track zum finden, um noch schneller zu sein – und das alles unter der Leitung von Red Bull Air Race Trainern.

„Das Trainingscamp war sehr hilfreich. Wir haben zum Beispiel an schwierigen Winkeln gearbeitet. Ich habe zweimal den gleichen Pylon am selben Tag getroffen, aber es war insgesamt eine gute Lernerfahrung – und ich bevorzuge es definitiv, Pylone im Training und nicht in einem Rennen zu treffen", so Challenger Class Pilot Kenny Chiang.

Die weiteren Challenger Class Piloten in Ocana waren Baptiste Vignes, der sich wie Chiang in seiner dritten Wettkampfsaison befindet; Patrick Davidson, Patrick Strasser und Vito Wyprächtiger, die seit 2019 neu in dieser Klasse sind; und Daniel Ryfa aus Schweden, der mit fünf absolvierten Saisons die meiste Erfahrung in der Challenger Class mitbringt, aber anscheinend immer noch Lust verspürt, mehr zu lernen.

„Das war eine ausgezeichnete Möglichkeit", erklärte der Newcomer Strasser. „Wir konnten verschiedene Dinge ausprobieren, wie zum Beispiel die Arbeit an der perfekten Linie und wie wir mit dem besten Power-Setup zurechtkommen. Für mich war es also eine sehr gute Vorbereitung auf mein erstes Rennen im Juni."

“Es war toll, wieder auf der Rennstrecke zu sein und sich mit dem Fliegen vertraut zu machen. Ich habe die Zeit genutzt, um auf unterschiedliche Weise und in den verschiedenen Kombinationen zu fliegen, um das Beste herauszuholen, bevor es nach Kazan geht", fügte Ryfa hinzu.

Die Nachricht, dass das Red Bull Air Race in Kazan in Russland am 15./16. Juni mit einem Doppelevent in der Challenger Class gespickt ist, bedeutet, dass die meisten Piloten aus dem Trainingslager an mindestens einem Rennen über der Kasanka teilnehmen. „Der Besuch des Trainingscamps war eine wertvolle Erfahrung, da ich seit Fort Worth im vergangenen November nicht mehr in einer echten Rennstrecke geflogen bin", erklärte Vignes. „Es waren einige wichtige Trainingsminuten für mich zwischen den Pylonen! Was für ein tolles Gefühl –  jetzt kann ich es kaum erwarten, in Kazan mein erstes Rennen 2019 zu bestreiten."

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