Updates vom Race Airport – Indianapolis

Aufgrund des kurzen Abstandes - gerade einmal drei Wochen - zwischen dem letzten Rennen in Europa und dem Auftakt der beiden Rennen in den USA hatten die Teams nur wenig Zeit, um Modifikationen an ihren Rennflugzeugen vornehmen zu können. Dennoch haben einige Teams Hand angelegt und ein paar Schräubchen verändert. Wir haben einmal hinter die Kulissen der Hangars geschaut...

Pete McLeod: Neuer Propeller

McLeod hat sich entschieden, kleinere Veränderungen im Rahmen der routinemäßigen Arbeiten vorzunehmen, um das Rennflugzeug flugfähig zu halten. "Wir haben das Flugzeug direkt von Österreich nach Indy gebracht, aber wir werden im Anschluss an das Rennen bis Fort Worth einiges zu tun haben – das ist dann unsere 'Saisonpause'", so McLeod. "Unsere komplette Arbeit steht also nach diesem Rennen auf dem Programm."

Eine Sache ist aber doch neu an der Edge 540 von McLeod. Er hat einen neuen Propeller an seinem Rennflugzeug montiert. McLeod erklärt, dass dies aber nur ein routinemäßiger Wechsel ist: "Das ist kein großes Ding, es gibt nichts Besonderes über den neuen Propeller zu berichten. Es ist eine übliche Instandhaltung. Wir haben es jetzt gemacht, weil wir uns später keinen Zeitverlust erlauben können. Es ist mehr vorbeugend als alles andere."

Nicolas Ivanoff: Neuer Motor und Propeller

Ein weiteres Team, dass Veränderungen vorgenommen hat, ist das Team Hamilton. Aber auch hier sind es primär 'wichtige Instandsetzungsmaßnahmen' als größere Modifikationen, um das Rennflugzeug schneller zu machen. Von Wiener Neustadt aus wurde Ivanoffs Flugzeug direkt in die USA gebracht, damit der Techniker vom Team Hamilton, Tom Fitzgerald, gleich mit der Arbeit loslegen und einen neuen Motor und Propeller einbauen konnte. "Wir mussten den Motor wechseln. Wir haben bei einem Check im Juli gesehen, dass eine der Nockenwellen abgenutzt war. Wir mussten sie auswechseln", erklärt Fitzgerald. "Wir hatten aber noch keine Zeit, den kompletten Motor und den Propeller auszutauschen. Das habe ich am vergangenen Donnerstag nachgeholt. Er ist also brandneu für das Rennen."

Yoshihide Muroya: Neue Winglets

Yoshihide Muroya stört es nicht, Modifikationen an seinem Rennflugzeug vorzunehmen. Allein in dieser Saison hat er schon ein neues, kleineres Heck sowie verschiedene Motorhauben ausprobiert – und jetzt hat er neue Winglets verbaut. Er ist mit seinen kleinen, hakenähnlichen Winglets bisher gut zurechtgekommen, aber er experimentiert auch gerne. "Wenn es im FT 1 und 2 funktioniert, lassen wir sie dran. Wenn wir für das FT3 wieder wechseln, dann heißt das, dass es nicht gepasst hat", scherzt Muroya.

"Ich bin am vergangenen Freitag angekommen und habe sie noch vor meinem Flug nach Eagle Creek [der Flughafen, auf dem sich die Piloten aufgehalten haben, bevor sie zum Race Airport geflogen sind] getestet. Das Handling ist ähnlich, man kann sie fliegen. Aber wir wissen noch nicht, wie sie sich auf den Speed auswirken. Abwarten – ich hoffe, dass sie gut sind."

Die Piloten werden ihre neuen Modifikationen in den heutigen Freien Trainingssessions 1 und 2 testen. Sei HIER dabei und verfolge, ob sie Früchte tragen.

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