Zehn Fakten über Ben Murphy

Dinge, die ihr noch nicht über den britischen Master Class Pilot wusstet

Ben Murphy ist zwar das neueste Mitglied der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft, aber er und das Blades Racing Team haben mit einer beeindruckenden Rookie-Saison 2018 bereits die britische Sportgeschichte geprägt. Dann, vor wenigen Wochen, machte Ben mit dem zweiten Platz am Balaton in Ungarn seine erste Podiumsplatzierung perfekt und verbesserte sich auf Platz vier in der Gesamtwertung. Während sich das britische Ass für den Kampf um das WM-Podium beim Saisonfinale im September in Japan vorbereitet, geben wir hier einige Dinge darüber preis, was ihn antreibt und motiviert.

1. Die Luftfahrt ist eine Herzensangelegenheit in der Familie Murphy. Beide Großväter von Ben waren Piloten in der Royal Air Force; außerdem ist seine Frau Kirsty eine Kunstflugpilotin, die die erste (und einzige) Pilotin ist, die Teil der RAF Red Arrows war. Kirstys Vater war ebenfalls ein RAF-Navigator. Kein Wunder, dass der dreijährige Sohn von Ben und Kirsty ein großes Interesse an Flugzeugen zeigt.

2. Ben gehörte über 15 Jahre lang der Royal Air Force an. 1997 trat er in die RAF ein, flog die Harrier, einschließlich des Flugzeugträgerdienstes, bevor er Ausbilder wurde. 2006 wurde er dann Teil der Red Arrows und wurde noch mit Anfang 30 Kommandant und Teamleiter für die Saisons 2010 und 2011 – das machte ihn zum zweitjüngsten Piloten aller Zeiten, der diese Rolle einnahm.

3. Er kennt auch die Unternehmensseite der Luftfahrt. Nach seiner militärischen Karriere arbeitete Ben fast drei Jahre lang für den Luft- und Raumfahrtkonzern Lockheed Martin als Business Development Manager.

4. Bei den Blades hat er gleich mehrere Hüte – und Helme – auf. 2015 wurde Ben Teil des renommierten Blades Aerobatic Teams und wurde im folgenden Jahr zum Leiter der Blades ernannt. Er fliegt immer noch im Aerobatic Team, wenn er nicht gerade für das Blades Racing Team startet – und er ist für beides hauptverantwortlich.

5. Zudem hat Ben gute Erinnerungen an eine gewisse Miss Demeanor. Bevor er sich den Blades anschloss, flog Ben die berühmte Miss Demeanour – ein Hawker Hunter aus den 1950er Jahren – bei Showflügen. Das Flugzeug steht ganz oben auf der Liste seiner absoluten Favoriten.

6. In seiner ersten Saison in der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft stellte er gleich einen Rekord auf. Trotz seiner beeindruckenden Vergangenheit, inklusive der zwei Saisons und fünf Podiumsplätze in der Challenger Class, lieferte Ben Ergebnisse auf höchstem Niveau ab. Kein ehemaliges Mitglied der zweiten Wettbewerbskategorie schaffte es in seiner ersten Saison auf Platz sieben in der Gesamtwertung und holte insgesamt 29 Punkte.

7. Es gibt ein Essen, das du nie auf seinem Trainingsmenü sehen wirst: Doch glücklicherweise hat Ben keine Nussallergien, denn geröstete Erdnüsse sind sein Lieblingssnack, er hat jedoch eine Allergie gegen Wachteleier!

8. Zudem wäre er ein guter Teamkollege in einem Geographie-Quiz. Ben ist nicht nur auf der  ganzen Welt geflogen, sondern hat auch einen Abschluss in Geographie mit Auszeichnung an der University of Newcastle-upon-Tyne, wo er (natürlich) auch der Air Squadron angehörte.

9. Er mag es, seine Trainingseinheiten zu wechseln. Ben geht gerne Laufen, macht Triathlon, liebt Skifahren und Kitesurfen. Außerdem liebt er es, in seiner Freizeit in den Bergen spazieren zu gehen.

10. Seine Startnummer fasst seine Prioritäten zusammen. Denn die Familie ist Ben sehr wichtig. „Am Ende des Tages“, sagt er, „ist alles andere zweitrangig.“ Deswegen wählte der Pilot die Startnummer 24 – er addierte die Geburtsdaten seiner Tochter Olivia und seines Sohnes Orson zusammen.

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