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Kevin Coleman

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Aktuelles Ranking Ranking
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Rennsiege in diesem Jahr Rennsiege
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Absolvierte Saisons Saisons
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Platzierung im vergangenen Jahr Platzierung im vergangenen Jahr
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2016 war Kevin Coleman der erste Amerikaner in der Challenger Class überhaupt. Geboren 1990 gehört er zu den jüngsten Piloten, die je Teil des Red Bull Air Race waren. Als erfahrener Airshow-Pilot und früheres Mitglied des US Advanced Aerobatic Team konnte sich Coleman bereits siebenmal auf dem Podium platzieren, unter anderem mit jeweils einem Sieg in seinen ersten drei Saisons und zwei Platzierungen auf dem Gesamtpodium in der Challenger Class. 2019 soll es nun noch höher hinausgehen.

Gebürtig aus Louisiana stammt Coleman aus einer den Flugshows sehr verbundenen Familie. An der Seite der amerikanischen Fluglegende und Mitglied der Hall of Fame im Kunstflug, Marion Cole, absolvierte er im Alter von gerade einmal zehn Jahren seine ersten Flugstunden. An seinem 16. Geburtstag saß er bereits allein im Flugzeug, zwei Jahre später ließ er seiner privaten Piloten-Lizenz die kommerzielle Lizenz folgen. Er arbeitete als Techniker bei einer Fluglinie und schloss parallel sein Bachelor-Diplom in Flugmanagement an der Louisiana Tech University ab. Im Anschluss startete er seine Flugkarriere.

2007 war Coleman im Alter von 17 der bestplatzierteste Debütant bei den US-Meisterschaften im Kunstflug. Ein Jahr später wurde er exakt bei diesem Event in der Intermediate Kategorie Dritter. Zusätzlich zu seiner Karriere im Rennsport und seinen Performances bei Airshows arbeitet Coleman als Vertragspilot. Am Boden ist seine Passion das Marion Cole Memorial Scholarship, das er gegründet hat, um jungen Leuten, die an der Luftfahrt interessiert sind, zur Seite zu stehen.

Der Amerikaner sorgte in seiner Debütsaison in der Challenger Class mit vier Podiumsplatzierungen in Folge direkt für viel Wirbel. Highlights waren ein zweiter Platz bei der Saisoneröffnung in Abu Dhabi und sein erster Sieg am legendären Ascot Raceway. Er schloss die Saison auf einem beeindruckenden dritten Platz ab. Coleman legte 2017 mit drei weiteren Podiumsplatzierungen nach, darunter ein Sieg im spektakulären Track von Porto.

2018 ließ Coleman ein weiteres gutes Jahr folgen, kämpfte bis zum Saisonfinale mit um den Titel und stand in fünf Rennen viermal auf dem Podium. Zu den Saisonhöhepunkten gehörten neben Platz drei in der Gesamtwertung der Sieg im russischen Kazan sowie ein zweiter Platz auf dem Indianapolis Motor Speedway und Platz drei auf dem Texas Motor Speedway.

"Schon mit 13 Jahren hatte ich das Ziel, einmal Red Bull Air Race Pilot zu werden", so Coleman. "In all meinen zurückliegenden Saisons hatte ich das Glück, um Siege, Podiumsplätze und die Meisterschaft mitzufliegen. Ich hoffe, dass ich daran 2019 anknüpfen und meine Erfolge noch weiter ausbauen kann."

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