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Mika Brageot

 France
Mika Brageot 2019 eyetime raceplane
Aktuelles Ranking Ranking
7
Rennsiege in diesem Jahr Rennsiege
0
Absolvierte Saisons Saisons
2
Platzierung im vergangenen Jahr Platzierung im vergangenen Jahr
4

2018, in seiner erst zweiten Saison in der Red Bull Air Race-Weltmeisterschaft, verbesserte sich Mika Brageot aus Frankreich von Platz zehn auf Rang vier in der Gesamtwertung und erzielte damit das beste Ergebnisse eines ehemaligen Challenger Class Piloten überhaupt. Auf dem Weg dorthin brachte Brageot in Budapest mit Platz zwei seinen ersten Podiumsplatz unter Dach und Fach.

Geboren in Villeneuve sur Lot absolvierte Brageot im Alter von elf Jahren seine erste Flugstunde. Mit 21 Jahren schaffte er den Sprung ins nationale Kunstflugteam, was ihn zum jüngsten Piloten machte, der Frankreich auf der internationalen Bühne vertreten durfte. Seitdem gewann er zwei Goldmedaillen mit dem Team sowie Gold, Silber und Bronze im Team- und Einzelwettbewerb bei Welt- und Europameisterschaften im Kunstfliegen. Zudem schaffte er es auch bei den französischen Meisterschaften auf das Podium. Außerdem ist er Kunstfluglehrer und Flugshowpilot mit über 3.000 Stunden in der Luft.

Brageot war in seiner Debütsaison Teil der Challenger Class und darauf aus, seine Flugfähigkeiten in einer aufregenden neuen Disziplin auszubauen. Innerhalb von zwei Saisons stand er neunmal auf dem Podium – darunter vier Siege – und konnte dem Ganzen 2015 mit dem Gewinn des Challenger Cups die Krone aufsetzen. 2016 leitete Brageot eine weitere neue Komponente des Red Bull Air Race ein: das Master Mentoring Programm. Mit gerade einmal 29 Jahren wurde er im drauffolgenden Jahr bereits Teil der Weltmeisterschaft. Er holte insgesamt 24 Punkte und schaffte es viermal in die Round of 8 – ein Rekord für einen Debütpiloten in der Master Class. Aber es soll noch weiter hinausgehen…

2018 schaffte Brageot bei sechs Rennen in Sprung in die Round of 8. In Budapest stand er erstmals in der Saison im Final 4, wurde Zweiter im Kampf gegen die drei WM-Spitzenreiter. Eine weitere Final 4-Platzierung folgte in Wiener Neustadt. Zudem kassierte Brageot während der gesamten Saison nur zwei Strafen am Renntag – eine beeindruckende Statistik für einen relativ neuen Piloten.

"Wir haben in der letzten Saison ein glänzendes Ergebnis erzielt, und wir werden alles dransetzen, uns weiter zu verbessern", sagt Brageot. "Unser Team ist jung, hat aber eine Leidenschaft für Rennen und Siege. In Budapest sind wir mit Platz zwei auf den Geschmack gekommen. Wir freuen uns sehr darauf, 2019 zurück in den Track zu kehren und wollen genau an diese Ergebnisse anknüpfen."

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