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Petr Kopfstein

 Czechia
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Aktuelles Ranking Ranking
10
Rennsiege in diesem Jahr Rennsiege
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Absolvierte Saisons Saisons
3
Platzierung im vergangenen Jahr Platzierung im vergangenen Jahr
13

Ehe er 2016 Teil der Master Class wurde, stand Petr Kopfstein aus der Tschechischen Republik in der Challenger Class des Red Bull Air Race sieben Mal auf dem Podium und gewann 2014 den Titel im Challenger Cup. Seinen fulminanten Aufstieg in der Master Class Saison untermauerte er 2017 mit Platz fünf im Gesamtklassement. Kopfstein hat bereits bewiesen, dass er mit den Besten der Welt mithalten kann. Nach den neuesten Verbesserungen am Rennflugzeugs hoffen die Fans von Team Spielberg nun, dass er 2019 zum ersten Mal auf dem Podium steht.

Kopfstein beendete sein Studium mit einem Masterabschluss im Bereich Wirtschaft an der Universität von Prag und entwickelte gleichzeitig seine Flugfertigkeiten weiter. 2007 wurde er Teil des tschechischen Kunstflugteams und gehörte zu den hoffnungsvollsten Talenten. Er gewann die Tschechische Meisterschaft in der Klasse Unlimited und in drei weiteren Kategorien sowie weitere Titel bei den deutschen und ungarischen Meisterschaften.

Auch wenn er generell ein leidenschaftlicher Sportler ist – von einer Liebe zum Snowboarden bis hin zu seinem neuen Interesse am Tauchen – findet Kopfstein, dass es nichts Besseres gibt, als in der Luft zu sein. Bisher hat er mehr als 1.300 Flugstunden in über 30 verschiedenen Maschinen gesammelt, darunter Helikopter und Flugzeuge. Außerdem nutzt er Windtunnel, um die Fallschirmsprungdisziplin Freeflying zu trainieren.

Seinen Erfolgen in der Challenger Class ließ Kopfstein eine solide Debüt-Saison folgen. 2017 folgte dann der endgültige Durchbruch, als er in Chiba als Zweiter erstmals in seiner Karriere in der Master Class auf dem Podium stand. Zudem lieferte er konstant gute Ergebnisse ab, und das mit einem Flugstil, den einige Insider mit den Größten in der Geschichte des Sports verglichen.

Auch 2018 flog Kopfstein konstant, erhielt nur eine Strafe am Renntag während der gesamten Saison. Ein Motor mit einer unterdurchschnittlichen Leistung führte jedoch zu fünf neunten Plätzen, ehe er sich mit Platz fünf in Wiener Neustadt wieder zurückmeldete. Jetzt, wo das Team Spielberg einen neuen Motor für 2019 hat, sind die Erwartungen hoch.

"Wir haben immer hart gearbeitet", sagt Kopfstein. "Aber die letzte Saison hat uns enorm motiviert. Unser Plan für 2019 läuft, wir streben wieder Top-Platzierungen an!"

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