Bergér erfolgreichster Challenger aller Zeiten

Mit neun Rennsiegen und zwei Challenger Cup Titeln auf seinem Konto ist Florian Bergér der erfolgreichste Pilot, der jemals in der Nachwuchsserie an den Start gegangen ist.

Das finale Rennen in Chiba gewann er auf dem “leichten” Weg. Das Rennen wurde aufgrund der schlechten Wettervorhersage gecancelt, sodass das Rennkomitee das Ergebnis vom Qualifying als Endergebnis zu Hand nahm, und da hatte sich Bergér die Spitzenposition gesichert. Und er hatte sich diesen Sieg auch redlich verdient, entschied er doch jede Session an diesem Rennwochenende für sich.

Die Schwierigkeit, einen Titel zu verteidigen

Nur ein Pilot hat jemals erfolgreich den Red Bull Air Race WM-Titel verteidigt, aber der tschechische Star Martin Sonka könnte nun der zweite werden. Aber dazu muss er Nervenstärke beweisen und zwei seiner Spitzenrivalen in Schach halten.

Zehn Fakten über Ben Murphy

Ben Murphy ist zwar das neueste Mitglied der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft, aber er und das Blades Racing Team haben mit einer beeindruckenden Rookie-Saison 2018 bereits die britische Sportgeschichte geprägt. Dann, vor wenigen Wochen, machte Ben mit dem zweiten Platz am Balaton in Ungarn seine erste Podiumsplatzierung perfekt und verbesserte sich auf Platz vier in der Gesamtwertung. Während sich das britische Ass für den Kampf um das WM-Podium beim Saisonfinale im September in Japan vorbereitet, geben wir hier einige Dinge darüber preis, was ihn antreibt und motiviert.

Kann Muroya in Chiba zurückschlagen?

Yoshihide Muroya startete rasant in die Saison 2019 – wie ein Mann mit einer Mission. Er will den Weltmeistertitel zurückholen, und nach zwei Rennen sah es auch so aus, als ob kein anderer Pilot ihn davon abhalten könnte.

Nach Kazan hatte Muroya  – dank eines Qualifying- und zweier Rennsiege – 53 von 56 möglichen Punkten gesammelt und lag mit neun Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze. Es folgte Sonka auf Platz zwei und Hall mit 17 Punkten Rückstand auf Rang drei.

Ein Tag im Leben eines Air Race Piloten

Einige Elite-Athleten werden wahrscheinlich nervös, wenn es darum geht, ihre Routinen und Rituale zu teilen. Red Bull Air Race Pilot Matt Hall ist da anderer Meinung. Gemeinsam mit dem Australier werfen wir einen Blick hinter die Kulissen – ein typischer Tag bei einem WM-Rennen – Moment für Moment.

Kann Hall die Meisterschaft gewinnen?

Nach seinem Sieg am Balaton und mit nur noch dem Saisonfinale im September vor der Brust, ist Matt Hall ein ganz heißer Kandidat auf den Titel. Viermal stand Hall bereits auf dem WM-Podium, jedoch noch nie ganz oben. Jetzt hat er zum letzten Mal die Chance, die Trophäe zu gewinnen. Und natürlich wird er alles dafür geben.
Hall, der seit 2009 Teil der Weltmeisterschaft ist, bestreitet aktuell seine achte Saison und ist mit 24 Podiumsplatzierungen – darunter sieben Siege – der erfolgreichste Red Bull Air Race Pilot ohne WM-Titel.

Er war aber schon ganz knapp dran.

Rennfertig in Rekordzeit

Ruhepause war ein Fremdwort im Hangar von Matthias Dolderer, seit er im Qualifying von Kazan einen Pylon so hart traf, dass er das Rennwochenende frühzeitig beenden musste. Um das Rennflugzeug für das Rennen am Wochenende in Ungarn auf Vordermann zu bringen, war viel Arbeit erforderlich.

Für Dolderer und sein Technik-Team, insbesondere Renntechniker Kai Frommelt, war es ein Wettlauf gegen die Zeit, denn sie mussten dafür sorgen, dass pünktlich zum Rennen am Balaton alles wieder in Ordnung ist.

13 - 14 Juli

Muroyas Ziel: Vier von Vier

Yoshihide Muroya hat in diesem Jahr bereits 50 Prozent der Saisonrennen gewonnen. Doch die Erfolgsserie soll weiter gehen: Der Japaner will das „Full House“ und den zweiten WM-Titel in seiner Karriere... Und zwar beim krönenden Finale vor seinen heimischen Fans!

Kazan 2019 Reaktionen: Master Class Qualifying

Mika Brageot stand beim heutigen Qualifying erstmals in seiner Master Class Karriere ganz oben, während Dolderer nach einem Pylonentreffer morgen nicht mehr an den Start gehen kann…

Yoshihide Muroya
“Ich glaube, ich hatte heute einen guten Lauf, aber der Wind hat sich gedreht, so dass es recht schwer war. Ich erwartet gar nichts für morgen, ich will nur meinen Job machen und ins Final 4 kommen.”

15 - 16 Juni