Die Entwicklung des Rennflugzeugs

Als das Red Bull Air Race 2003 ins Leben gerufen wurde, starteten die Piloten in den unterschiedlichsten Flugzeugen. Paul Bonhomme erklärt, dass man einfach damit flog, was man hatte. Das heißt, was auch immer man im Hangar stehen hatte, wurde genutzt, um beim Air Race an den Start zu gehen.

Heutzutage sieht das ganz anders aus. Die Piloten haben strukturierte Teams an ihrer Seite: Taktiker, Aerodynamiker und Techniker versuchen in den Hangars alles, um Hundertstelsekunden herauszuholen.

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About Red Bull Air Race ...

Tech Talk: Heckgrößen

Um die entscheidende Hundertstelsekunde herauszuholen, versuchen die Teams alles, um den Luftwiderstand zu verringern und die Geschwindigkeit zu erhöhen. In Chiba hat Yoshihide Muroya ein kleineres senkrechtes Heck ausprobiert, wechselte dann aber zurück zum alten als er realisierte, dass er doch noch mehr Zeit benötigt, um sich mit dem Handling vertraut zu machen. Hier erklärt der Technische Direktor des Red Bull Air Race, Jim "Jimbo" Reed, die Vor- und Nachteile von kleineren Hecks...

Die Magie unter Motorhaube

Der Grund für diese Entscheidung: Man wollte die Red Bull Air Race Weltmeisterschaft fair und spannend gestalten. Und zudem ist es so um einiges sicherer.

 

Der Motor, der für die Rennflugzeuge ausgewählt wurde, ist der Sechs-Zylinder Lycoming Thunderbolt AEIO-540-EXP. Dieser Motor leistet 300 PS bei 2.950 U/min. Das Triebwerk für die Teams wurde auf die spezifischen Ansprüche des Red Bull Air Race abgestimmt und im Advanced Technology Centre von Lycoming gebaut.

Tech Talk: Die Drehzahl-Regel

Nach den jüngsten Verstößen gegen die Drehzahl-Regel, die auch bei den Fans für Irritationen gesorgt haben, ist es an der Zeit, den Technischen Direktor des Red Bull Air Race zu Wort kommen zu lassen. Jim "Jimbo" Reed erklärt, warum es so wichtig ist, dass die Piloten das maximale Drehzahl-Limit von 2950 U/min nicht überschreiten...

Hinter den Kulissen: Die Beurteilung der Piloten

Um sicherzustellen, dass das Red Bull Air Race unter fairen Bedingungen stattfindet, gibt es flächendeckende Kameras. Unterschiedliche Maschinen und Kampfrichter nehmen jede Bewegung der Flugzeuge und Piloten wahr. Die Piloten sind zwar nicht immer einverstanden mit den Entscheidungen, sie respektieren sie aber. Der dreimalige Weltmeister Paul Bonhomme erklärt, was das Team der Kampfrichter im Verlauf eines Wochenendes so alles zu tun hat...

Behind The Scenes: Die Magie des Ghost Plane

Die Zeitabstände beim Red Bull Air Race sind marginal. Doch wie lassen sich zum Beispiel 0,007 Sekunden darstellen, wenn ein Flugzeug im Track unterwegs ist? Die Experten von Netventure haben sich der Sache angenommen und eine bahnbrechende Möglichkeit erarbeitet, um Dir als Fan die Spannung noch deutlicher zu machen! Hier erklärt der dreimalige Weltmeister Paul Bonhomme die aktuellen Möglichkeiten des Ghost Planes...

Designt, um zu gewinnen – das steckt hinter dem Look der Rennflugzeuge

Es gibt vieles, das beim Design der Rennflugzeuge beachtet werden muss: Werden es die Fans wiedererkennen? Inwiefern hebt es sich von der Kulisse des Red Bull Air Race ab? Und repräsentiert es genau das, wofür das Team steht?

Victoria Griffiths, Team-Koordinatorin von #11RACING mit Mika Brageot als Pilot, bringt das wichtigste Ziel auf den Punkt: "Wir wollten anders aussehen – total anders als die restlichen Flugzeuge in diesem Rennen."

Tech Talk: Die PRU

Um einen fairen Sport beim Red Bull Air Race zu garantieren, müssen Daten erfasst werden. Hierfür gibt es in jedem Flugzeug die sogenannte Position Reporting Unit (PRU), die 40 verschiedene Parameter aufzeichnen kann – und das 1.000 Mal pro Sekunde. Der Technische Direktor Jim Reed erklärt die Details...