Innovationen bestimmen das Air Race

Der Druck im Wettkampf wird immer größer. Anlass genug für die Teams, das Beste aus ihren Innovationen und Modifikationen zu machen, um jede nur mögliche Hundertstelsekunde herauszuholen. Jedes Team will sich anpassen und weiterentwickeln – schließlich geht es nicht nur darum, mit den Modifikationen der anderen Teams mitzuhalten, sondern vor allem darum, den anderen Teams immer einen Schritt voraus zu sein!

Die letzte und heißeste Modifikation: die Wasserkühlung

Die auf Hochtouren arbeitenden Motoren in der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft benötigen eine hocheffiziente Kühlung, um wettbewerbsfähig zu sein und zu bleiben. Für alle 14 internationalen Teams ist das ein immens wichtiges Thema. Der Technische Direktor Jim "Jimbo" Reed verrät, dass aktuell viele Teams eine neue Methode zur Lösung dieses Problems haben.

Tech Talk: Motorkühlung

Der Technische Direktor des Red Bull Air Race, Jim "Jimbo" Reed, erläutert die neuen Maßnahmen, die die Teams ergreifen, um sicherzustellen, dass sie die beste Leistung aus ihren Flugzeugmotoren herausholen.

Die MX und das Red Bull Air Race

Die MX flog erstmals 2006 beim Red Bull Air Race. Damals war es eine Rennserie, die so langsam Flügge wurde, und die MX2 ein zweisitziges Kunstflugzeug.

Nigel Lamb war einer der Pioniere, der die MX2 in seiner damaligen Version flog. Dem Werk wurde schnell klar, welchen Wert ein rennsportspezifisches Flugzeug im Vergleich zu einem Kunstflugzeug hat. Das Ergebnis war die MXS-R, ein Einsitzer, den 2009 gleich fünf Red Bull Air Race Piloten flogen.

Fliegen mit der Edge

Die Edge 540 ist bereits seit dem Debüt 2003 Teil des Red Bull Air Race. Kirby Chambliss brachte die Edge 540 V2 als erster Pilot zum Air Race, weitere Piloten folgten kurz nach ihm.

Schon früh setzte die Edge erste Ausrufezeichen, flog Chambliss doch gleich bei seinem ersten Rennen auf Platz drei und wurde er 2004 Weltmeister. Mike Mangold stieß für das letzte Rennen der Saison 2004 zur Serie und gewann auf Anhieb. Es war der Beginn einer Legende…

Die Entwicklung des Rennflugzeugs

Als das Red Bull Air Race 2003 ins Leben gerufen wurde, starteten die Piloten in den unterschiedlichsten Flugzeugen. Paul Bonhomme erklärt, dass man einfach damit flog, was man hatte. Das heißt, was auch immer man im Hangar stehen hatte, wurde genutzt, um beim Air Race an den Start zu gehen.

Heutzutage sieht das ganz anders aus. Die Piloten haben strukturierte Teams an ihrer Seite: Taktiker, Aerodynamiker und Techniker versuchen in den Hangars alles, um Hundertstelsekunden herauszuholen.

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Tech Talk: Heckgrößen

Um die entscheidende Hundertstelsekunde herauszuholen, versuchen die Teams alles, um den Luftwiderstand zu verringern und die Geschwindigkeit zu erhöhen. In Chiba hat Yoshihide Muroya ein kleineres senkrechtes Heck ausprobiert, wechselte dann aber zurück zum alten als er realisierte, dass er doch noch mehr Zeit benötigt, um sich mit dem Handling vertraut zu machen. Hier erklärt der Technische Direktor des Red Bull Air Race, Jim "Jimbo" Reed, die Vor- und Nachteile von kleineren Hecks...

Die Magie unter Motorhaube

Der Grund für diese Entscheidung: Man wollte die Red Bull Air Race Weltmeisterschaft fair und spannend gestalten. Und zudem ist es so um einiges sicherer.

 

Der Motor, der für die Rennflugzeuge ausgewählt wurde, ist der Sechs-Zylinder Lycoming Thunderbolt AEIO-540-EXP. Dieser Motor leistet 300 PS bei 2.950 U/min. Das Triebwerk für die Teams wurde auf die spezifischen Ansprüche des Red Bull Air Race abgestimmt und im Advanced Technology Centre von Lycoming gebaut.